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Hoher Schaden bei Wohnhausbrand in Stebbach

Einsatz der Feuerwehren Gemmingen, Eppingen und HeilbronnWohnungsbrand am von Jürgen Kümmerle, HSt

Zu einem Dach­stuhl­brand kam es am Mitt­woch gegen 12 Uhr auf einem Aus­sied­lerhof im Gem­minger Orts­teil Steb­bach. Wie die Polizei mit­teilte, brei­tete sich das Feuer über den hin­teren Teil eines einstöckigen Bun­ga­lows, ver­mut­lich auf einer Ter­rasse aus. Durch die Hit­ze­ein­wir­kung platzten Fenster und die Flammen konnten durch die Öffnungen ins Innere gelangen. Ver­letzt wurde nie­mand.

Ich bin nur durch Zufall nach draußen gegangen und habe den Brand bemerkt, erzählte eine Mie­terin. Da zum Zeit­punkt des Feu­er­aus­bruchs nicht klar war, ob sich die Ver­mie­ter­fa­milie im Haus befindet, drang die Feu­er­wehr mit Atem­schutz­ausrüstung in das Gebäude ein und durch­suchte jeden Raum.

Brand­ur­sache unklar

Was zum Aus­bruch des Brandes geführt hat, ist zum jet­zigen Zeit­punkt nicht bekannt. Brand­sach­verständige der Polizei ermit­teln. Der Sach­schaden beträgt meh­rere hun­dert­tau­send Euro, sagte Peter Lechner, Leiter des Poli­zei­re­viers Eppingen.

Wein­berg­ar­beiter aus dem benach­barten Stetten sahen aus größerer Ent­fer­nung eine dicke schwarze Rauch­wolke vom Aus­sied­lerhof auf­steigen. Zu diesem Zeit­punkt waren die Feu­er­wehrmänner schon mit Atem­schutz­ausrüstung im Ein­satz.

Zweite Lei­tung

Die Brandbekämpfung wurde dadurch erschwert, dass nur eine Was­ser­lei­tung zum Aus­sied­lerhof führt. Für die erste Brand­ver­sor­gung hat die Was­ser­lei­tung aus­ge­reicht, sagte Martin Kuh­mann, Kom­man­dant der Feu­er­wehr Eppingen. Wir mussten aber eine Lei­tung aus dem Orts­in­neren anzapfen. Mehr als einen Kilo­meter zog sich der Was­ser­schlauch zum bren­nenden Gebäude hin.

Ins­ge­samt waren mehr als 60 Ein­satzkräfte der Feu­er­wehren aus Gem­mingen, Steb­bach, Eppingen und Heil­bronn mit zehn Fahr­zeugen vor Ort. Der Ein­satz einer Dreh­leiter war not­wendig, um den Dach­stuhl von oben zu löschen.

Foto: Jürgen Kümmerle