Hochwasser machte auch vor Bad Wimpfen im Tal nicht halt
Feuerwehr war an 3 Tagen im Einsatz
Am Freitag den 31.05.2013 begann die Freiwillige Feuerwehr mit den ersten Hochwasserschutzmaßnahmen.
Es wurden die sechs Durchbrüche der Stadtmauer im Tal mit den vorgefertigten Schalplatten verschlossen und mit Silikon abgedichtet. In die beiden größeren Durchbrüche setzten die Feuerwehrleute starke Holzbohlen, bzw. Aluminiumprofile ein, verschraubten und verkeilten diese. Zusätzlich wurden sie noch mit Sandsäcken gesichert.
Da in der Nacht zum Samstag und am Samstagvormittag die Pegel des Neckars, der Jagst und des Kochers weiter anstiegen trafen Bürgermeister Claus Brechter und Kommandant Martin Ramsperger die Entscheidung, weiter Sandsäcke zu füllen.
Um 14.30 Uhr begannen 15 Feuerwehrmänner mit Schaufel und Trichter Säcke mit Sand zu füllen und auf Paletten zu lagern. Es wurden 2 Paletten mit Sandsäcken auf den Gerätewagen Transport verladen und die Hochwassersperrschläuche bereitgelegt.
Am Sonntagmorgen um 10.15 Uhr war es dann soweit. Hochwassereinsatz bei der Firma Frießinger. Aufgrund eines Rückstaus an den Hochwasserpumpen des Abwasserzweckverbandes drohte eine Überflutung einzelner Hallenteile der Firma.
Um dies zu verhindern mussten 3 Halleneingangstore mit Sandsäcken gegen die drohende Überflutung gesichert werden. Mit 2 Schmutzwasserpumpen und dem Löschgruppenfahrzeug wurde zusätzlich Wasser aus dem noch bestehenden Becken der alten Kläranlage gepumpt.
Mit vereinten Kräften der Mitarbeiter des Abwasserzweckverbandes und der Freiwilligen Feuerwehr gelang es den Rückstau zu beseitigen und somit die Firma Frießinger vor Schaden zu bewahren.
An den einzelnen Einsatztagen waren jeweils zwischen 15 und 25 Feuerwehrangehörige sowie Bürgermeister Claus Brechter vor Ort.
B.F.


