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Heftiges Sturmereignis in Neudenau

Einsatz der Feuerwehren Neudenau, Möckmühl und NeckarsulmSturmschaden Gebäude am von Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Um 19.25 wurde die Ein­satz­ab­tei­lung Neu­denau zu einem „Sturm­schaden Gebäude“ alar­miert. Recht schnell stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen ein­zelnen Vor­fall han­delte, son­dern dass meh­rere Straßenzüge in Neu­denau nach einem kurzen aber hef­tigen Sturm betroffen waren.

Die gesamte Ein­satz­ab­tei­lung wurde nach­alar­miert, ebenso der Fach­be­rater des THW Wid­dern.

In Summe mehr als 20 Gebäude wurden Opfer des Sturms. Ziegel und Dachhäute fehlten oder waren beschädigt, Gar­tenhäuser lagen in Nach­bar­grundstücken, eine Garage wurde kom­plett abge­deckt.
Es wurde ent­schieden, die Ber­gungs­gruppe des THW Wid­dern zur Unterstützung anzu­for­dern. Dazu zwei Dreh­lei­tern sowie der Gerätewagen Licht der Feu­er­wehr Neckar­sulm.

Bis etwa 01.00 Uhr in der Nacht wurden dann 21 Gebäude abge­ar­beitet.

Par­allel hierzu musste die Ein­satz­ab­tei­lung Her­bolz­heim meh­rere Windbrüche auf der L1096 zwi­schen Neu­denau und Her­bolz­heim besei­tigen.

Schlimm betroffen war auch das Freibad in Neu­denau samt Cam­ping­platz - hier musste die Feu­er­wehr aber nicht tätig werden.
Die Bahn­strecke Heil­bronn - Würzburg war eben­falls betroffen. Hier stürzte ver­mut­lich ein Baum auf eine Ober­lei­tung. Hier­durch kam es zu geschlos­senen Bahn­schranken in allen Neu­de­nauer Orts­teilen und einem „gestran­deten“ Per­so­nenzug im Neu­de­nauer Bahnhof.

Auch auf der L526 (Bachsträßle) war auf Neu­de­nauer Gemar­kung ein Wind­bruch, hier leis­tete die Abtei­lung Unter­gries­heim der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall Unterstützung.