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Gewaltige Explosion zerstört Wohnhaus mit Sanitär- und Heizungsbetrieb

Einsatz der Feuerwehren Eppingen, Heilbronn, Neckarsulm, Lauffen a.N. und BrackenheimExplosion oder Verpuffung am von KFV Heilbronn

Heute gegen 11.40 Uhr ereig­nete sich eine gewal­tige Gas­ex­plo­sion in Eppingen Adels­hofen. Ein Wohn­haus mit anlie­gendem Sanitär- und Hei­zungs­be­trieb war in Sekunden nur noch Schutt und Asche.

Die Explo­sion war so gewaltig, dass ins­ge­samt 14 anlie­gende Wohnhäuser mit in Lei­den­schaft gezogen wurden. Her­um­flie­gende Trümmer­teile und die Druck­welle der Explo­sion zerstörten Fenster, Türen und drückten zum Teil Dächer der anlie­genden Wohnhäuser ein.

Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass es nur 6 Ver­letzte gab von denen zwei ambu­lant und vier sta­tionär auf­ge­nommen wurden. 20 Per­sonen wurden durch die Stadt Eppingen in einer Not­un­ter­kunft in den Räumen des Lebens­zen­trum unter­ge­bracht. 10 wei­tere Anwohner konnten vor­erst bei Bekannten und Ver­wandten unter­ge­bracht werden.

Beim Ein­treffen der Feu­er­wehren der Abtei­lung Adels­hofen LF8 und Eppingen (TLF, DLK, VRW, RW, LF16/12, LF16TS) fand man die fol­gende Lage vor.

Zwei PKW die unter den Schutt­massen ver­graben waren brannten unter Tonnen von Schutt. Bei der Explo­sion wurde der Dom­schacht eines Gas­tanks der im Erd­reich lag, von einer Beton­platte beschädigt und wei­teres Gas strömte aus. Vor­sorg­lich wurde der GW Mess aus Lauffen nach­alar­miert, der beim Ein­treffen auch explo­sive Gas­kon­zen­tra­tionen an der Ein­satz­stelle messen konnte. Für eine geraume Zeit bestand also wei­terhin eine akute Explo­si­ons­ge­fahr.

Da über Stunden hinaus nicht klar war, ob sich Per­sonen im Haus befanden wurde die Ret­tungs­hun­de­staffel Unter­land zur Ein­satz­stelle gerufen. Diese war mit ins­ge­samt 7 Hunden und 11 Per­sonen an der Ein­satz­stelle. Die Feu­er­wehr dich­tete in Zusam­men­ar­beit mit einer Fach­firma den Leg geschla­genen Gas­tank im Erd­reich ab und ent­leerte diesen.

Zwi­schen­zeit­lich war ein Großauf­gebot der Feu­er­wehr an die Ein­satz­stelle ein­ge­troffen. Dabei kam der ELW 2 des Land­kreises Heil­bronn aus Neckar­sulm mit 5 Mann zum Ein­satz zur Unterstützte der Ein­satz­lei­tung. Wei­tere Fahr­zeuge aus Heil­bronn - WLF (AB-RÜST), GW Licht, DLK 23/12 -und aus Bra­cken­heim die DLK23/12 wurden zur Ein­satz­stelle geor­dert.
Mit den Dreh­lei­tern wurden in erster Linie an den umlie­genden Wohnhäusern die Dächer gedeckt und notdürftig repa­riert. Dazu unterstütze die Feu­er­wehr 4 Dach­de­cker­be­triebe, die eben­falls vor Ort waren.

Zwei der anlie­genden Wohnhäuser sind der­zeit nicht mehr bewohnbar.

Die Ein­satz­lei­tung hatte der Stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Zeyer aus Bra­cken­heim zusammen mit Jürgen Bla­schek FW Eppingen.

Der Ein­satz dauert zur Stunde noch an. (Stand: 19.30 Uhr)

Ab 20.00 Uhr über­nahm eine Staf­fel­be­sat­zung der Abtei­lung Adels­hofen die Brand­wache bis um ca. 8.00 Uhr früh.

Bis die Ermitt­lung der Kripo am Mon­tag­morgen auf­ge­nommen werden, ist die Ein­satz­stelle beschlag­nahmt.

Gegen 19.30 machte sich Landrat Klaus Czer­nuska ein ein­genes Bild der Scha­dens­lage. Gegen Mittag besich­tigte der Oberbürger­meister aus Eppingen die Ein­satz­stelle.

Trotz des großen Scha­dens­er­eig­nisses kann man fast von einem Wunder spre­chen, dass keine Per­sonen ums Leben kamen. Glückli­cher­weise waren die Haus­be­sitzer im Urlaub.

Ein­ge­setze Fahr­zeuge:
Feu­er­wehr Eppingen 40 Mann:
MTW
TLF 16/25
DLK 23/12
VRM
RW
LF 16/12
LF 16 TS

Eppingen Adels­hofen 25 Mann:
LF8

Neckar­sulm 6 Mann:
ELW 2

Feu­er­wehr Heil­bronn 5 Mann:
WLF (AB-RÜST)
GW Licht
DLK23/12

Feu­er­wehr Lauffen 8 Mann:
GW- Mess
VW BUS

Feu­er­wehr Bra­cken­heim 3 Mann:
DLK23/12
KdoW (LRA-HN stv. KBM 2 Mann)

Ret­tungs­hun­de­staffel Unter­land 11 Mann:
7 Hunde , 2 Fahr­zeuge

Ret­tungs­dienst Insg. 14 Per­sonen
3 RTW, 2 NAW, 2 KTW

1 Lei­ternder Not­arzt
1 Not­fall­seel­sorger

Polizei 15 Mann

DRK Orts­gruppe Eppingen 10 Mann 2 Fahr­zeuge

THW Heil­bronn 2 Mann

Straßenmeis­terei 2 Mann 1 Fahr­zeug

ENBW je 2 Mann 3 Fahr­zeuge

Flüssig­gasstördienst 4 Mann 3 Fahr­zeuge

Bilder links:
Bild 1,3,4 Kar­cher
Bild 2,5 Heiko Zeyer