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Gemeldeter Zimmerbrand entpuppt sich als Gartenhüttenbrand

Einsatz der Feuerwehren Talheim und HeilbronnZimmerbrand am von Medienteam, Feuerwehr Talheim

Der Feu­er­wehr Tal­heim wurde am Don­nerstag den 07.12.2023 um 12:32 ein Zim­mer­brand gemeldet über die Funk­mel­de­empfänger.

Ein Feu­er­wehr­mann der Berufs­feu­er­wehr aus Heil­bronn sowie ein zufällig an der Ein­satz­stelle vor­bei­fah­render Ret­tungs­wagen des ASB Lud­wigs­burg ent­deckten die Rauchsäule im Gewann Hänfe und alar­mierten die Leit­stelle in Heil­bronn über den Euro­notruf 112. Der RTW des ASB ging beim befahren der B27 erst davon aus das sich das Brand­er­eignis an der Sont­heimer Straße befind­li­chen Klein­tierzüchter­verein befand und fuhr des­wegen umge­hend diese Stelle an. Glückli­cher­weise waren keine der Gebäude auf dem Areal betroffen, und man konnte erkennen das sich die Rauchsäule deut­lich weiter oben im Hang ent­wi­ckelte. Somit begaben sie sich zurück auf die B27 und erkun­deten dann zu Fuß den Grünstreifen an dessen Ende sie ver­steckt eine in Brand gera­tene Gar­tenhütte aus­ma­chen konnten.

Schon auf der Anfahrt konnte die Feu­er­wehr Tal­heim auf Sicht die Rauchsäule deut­lich erkennen. Das zuerst ein­tref­fende HLF20 lei­tete unverzüglich den Löschein­satz ein und ver­schaffte sich par­allel Zugang zur Gar­tenhütte die inzwi­schen in Voll­brand stand. Der Dach­stuhl der Gar­tenhütte war schon teil­weise durch­ge­brannt und die Flammen schlugen meh­rere Meter hoch hinaus.

Um eine gute Was­ser­ver­sor­gung auf­recht zu halten wurde mit dem TLF16/25 und dem LF8/6 im Pen­del­ver­kehr zum Feu­er­wehr­haus Wasser zur Ein­satz­stelle gebracht. Um even­tuell Verzögerungen in der Was­ser­ver­sor­gung abpuffen zu können wurde vor­sorg­lich der AB-Lösch aus Heil­bronn nach­alar­miert wel­cher gegen 13:15Uhr aus dem Ein­satz ent­lassen werden konnte.

Während des gesamten Ein­satzes wurde die B27 durch die Feu­er­wehr Tal­heim und dem Gemein­de­voll­zug­dienst voll gesperrt und der Ver­kehr durch Tal­heim umge­leitet. Der RTW des ASB Lud­wigs­burg stellte bis 14Uhr die Absi­che­rung für die ein­ge­setzten Atem­schutzgeräteträger der Feu­er­wehr bis die arbeiten unter Atem­schutz abge­schlossen waren.

Im Zuge der Nachlöschar­beiten wurde das Dach der Gar­tenhütte in Absprache mit der Polizei voll­kommen zum Ein­sturz gebracht um ihn dann am Boden ganz abzulöschen.

Mit dem GW-L2 wurden dann alle ver­brauchten Ein­satz­mittel zur Rei­ni­gung und Wie­derbefüllung zur Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn gebracht.

Die Ursache für den Brand ist noch ungeklärt und wird zum Zeit­punkt von der Polizei ermit­telt.