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Einsatzkräfte werden bei Alarmfahrt zu Ersthelfern bei schwerem Unfall auf der Autobahn

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauPKW Brand am von Ralf Schneider, Feuerwehr Bad Rappenau

Um kurz nach 13 Uhr wurde die Feu­er­wehr Bad Rap­penau zum Brand eines Wohn­mo­biles auf die Auto­bahn A6 in Fahrt­rich­tung Mann­heim gerufen.

Gerade als die ersten beiden Ein­satz­fahr­zeuge auf die BAB auf­ge­fahren waren, bemerkte die Fahr­zeug­be­sat­zung einen schweren Unfall auf der Gegen­fahr­bahn.

Ein VW Trans­porter war aus unbe­kannter Ursache auf einen vor­aus­fah­renden Sat­telzug auf­ge­fahren, schleu­derte gegen die Mit­tel­leit­planke und blieb quer zur Fahrt­bahn auf dem Mit­tel­streifen stehen.

Erst­hel­fern war es gelungen, den Fahrer aus dem vollig zerstörten Fahr­zeug­wrack zu retten.

Die KdoW-Besat­zung und die Besat­zung des Tanklöschfahr­zeugs über­nahmen die Erst­ver­sor­gung des Ver­letzten bis zum Ein­treffen des Ret­tungs­dienstes.

Das eben­falls ausgerückte Löschgrup­pen­fahr­zeug fuhr zu dem eigent­li­chen Ein­satz, dem bren­nenden Wohn­mobil.

Nachdem keine wei­teren Ret­tungsmaßnahmen beim Unfall mehr not­wendig waren, fuhr das Tanklöschfahr­zeug eben­falls zum bren­nenden Wohn­mobil, um dort die Was­ser­ver­sor­gung sicher zu stellen.

Der ein­tref­fende Ret­tungs­dienst über­nahm die wei­tere Ver­sor­gung des lebensgefährlich ver­letzten Fah­rers und trans­por­tierte ihn anschließend mit einem Ret­tungs­hub­schrauber in ein Kran­ken­haus. Nachdem die Ein­satz­stelle an die Kame­raden der Feu­er­wehr Sins­heim überg­eben war, fuhren die ver­blie­benen Rap­pen­auer Fahr­zeuge eben­falls zur zweiten Ein­satz­stelle weiter.

Das bereits im Voll­brand ste­hende Wohn­mobil, wel­ches auf einem Park­platz stand, wurde von einem Trupp des Tanklöschfahr­zeuges mit­tels der Schnell­an­griffs­ein­rich­tung abgelöscht. Dem Fahrer des Wohn­mo­biles war es noch recht­zeitig gelungen, die Gas­fla­schen zu ent­fernen.

Nachdem dann auch der Hund des Wohn­mo­bil­fah­rers seinen Durst mit Löschwasser gestillt hatte, konnten die Ein­satzkräfte nach rund zwei Stunden wieder zum Gerätehaus zurückkehren.