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Durch Klimaanlage geriet ungarischer Reisebus in Brand

Einsatz der Feuerwehr MöckmühlLKW Brand am

Alarm­zeit:18:15 Uhr

Ein Brand der Kli­ma­an­lage an einem Unga­ri­schen Rei­sebus war der ein­zige nega­tive Punkt eines Besu­ches einer deutsch­spra­chigen Schule anlässlich des Möckmühler Stadt­festes.

Der Rei­sebus war bereits mit den 54 Schülern und ihren Betreuern besetzt und zur Abfahrt bereit, als im Heck des Busses plötzlich eine starke Rauch­ent­wick­lung auf­trat. Gleich darauf schlugen Flammen aus dem Seiten und Heck­be­reich. Binnen kürzester Zeit war der Bus auch im Innern ver­raucht. Die Schüler wurden sofort aus dem Fahr­zeug geholt. Zwei anwe­sende Feu­er­wehrmänner begannen mit vier her­bei­ge­holten Feuerlöschern den Brand in Schach zu halten. Anschließend eilten sie ins nahe gele­gene Gerätehaus und rückten mit dem TLF zur Ein­satz­stelle aus. Das noch leicht bren­nende Fahr­zeug wurde voll­ends abgelöscht und gekühlt. Der Brand ent­wi­ckelte sich durch einen elek­tri­schen Defekt im Bereich der Kli­ma­an­lage, welche von den beiden unga­ri­schen Bus­fah­rern später überbrückt wurde.

Den wei­teren noch ent­standen Brand­schaden ließen die beiden in einer Möckmühler Werk­statt sofort repa­rieren und setzten nach drei Stunden Verspätung ihre Fahrt fort. In der Zwi­schen­zeit hatte die Stadt­ver­wal­tung Möckmühl für die Rei­se­gruppe einen Ersatzbus beschafft und die Schüler konnten ihre Heim­reise mit eben­falls fast drei Stunden Verspätung antreten. Allen Anwe­senden muss hier ein großes Lob aus­ge­spro­chen werden, ob beim Räumen des Busses, bei der Betreuung der Kinder oder beim Orga­ni­sieren eines Ersatz­busses - alle waren tatkräftig in Aktion. Auch das Sport­heim wurde kurz­fristig zur Betreuung der Kinder geöffnet. Ebenso war der Inhaber einer Möckmühler Werkstätte sofort bereit den unga­ri­schen Bus noch am Sonn­tag­abend zu richten. Herz­li­chen Dank noch­mals an alle die hier zum guten Aus­gang des Unglückes bei­getragen haben.

Freiwillige Feuerwehr Möckmühl