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Dachstockbrand verursacht hohen Sachschaden

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauDachstockbrand am von Ralf Schneider, Feuerwehr Bad Rappenau

Zu einem fol­gen­schweren Brand kam es am 25.12.2011 gegen 19 Uhr in der Rohräcker­straße in Bad Rap­penau.

Aus unbe­kannter Ursache war im Ober­ge­schoß eines Wohn­hauses ein Brand aus­ge­bro­chen.

Bereits bei der Alar­mie­rung der Abtei­lungen Bad Rap­penau und Bon­feld um 19:19 Uhr wurde ein offener Dach­stuhl­brand gemeldet.

Beim Ein­treffen an der Ein­satz­stelle waren keine Bewohner mehr im Gebäude, die Flammen schlugen aus dem Dach und den Fens­tern im Ober­ge­schoss.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch zwei Trupps im Innen­an­griff und über die Dreh­leiter DLK 23/12. Ein wei­terer Trupp kon­trol­lierte ständig die angren­zende Woh­nung in der anderen - nicht vom Brand betrof­fenen - Haushälfte.

Die Löschar­beiten mussten in der Anfangs­phase unter größter Vor­sicht erfolgen, da der Dachständer und die Strom­lei­tung direkt vom Feuer beflammt waren und ein Herabstürzen der Strom­lei­tungen drohte.

Zeit­weise waren drei C-Rohre sowie das Wen­de­rohr der Dreh­leiter im Ein­satz.

Durch die ver­win­kelte Bauart gestal­teten sich die Nachlöschar­beiten sehr schwierig und dau­erten bis gegen 24 Uhr.

Zur Verstärkung bzw. Ablösung der Atem­schutzgeräteträger wurden im späteren Ver­lauf noch die Abtei­lungen Fürfeld und Grom­bach alar­miert.

Um die Ver­sor­gung mit Atem­schutzgeräten sicher zu stellen, wurde die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn mit dem Abrollbehälter Atem­schutz gerufen.

Von den ins­ge­samt 60 Ein­satzkräfte der Feu­er­wehr wurden beim Ein­satz über 50 Atem­luft­fla­schen geleert.

Neben der Feu­er­wehr waren auch Kräfte von Polizei, Ret­tungs­dienst und vom Ener­gie­ver­sorger vor Ort.