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Dachstockbrand nach Blitzeinschlag

Einsatz der Feuerwehr Bad FriedrichshallDachstockbrand am von Feuerwehr Bad Friedrichshall

Eine laue Som­mer­nacht - ein Gewitter zieht auf. Viele Bad Fried­richs­haller Mitbürge­rinnen und Mitbürger zieht es bei einigen wenigen Regen­tropfen auf die Bal­kone um das Natur­schau­spiel „Gewitter“ zu beob­achten und um etwas fri­sche Luft nach der anhal­tenden Hitze zu schnappen. Doch was einigen Augen­zeugen an diesem Abend widerfährt, wäre ihnen sicher­lich nicht im Traum ein­ge­fallen und wurde den­noch Wirk­lich­keit. Vor ihren Augen schlug ein gewal­tiger Blitz in den Dach­stuhl eines Wohn- und Geschäfts­haus in der Bad Fried­richs­haller Innen­stadt ein.

In der ganzen Stadt war ein lauter Schlag zu hören. Augen­zeugen konnten einen mas­siven Fun­ken­flug direkt nach dem Ein­schlag fest­stellen, sofort loderten Flammen aus dem First des Hauses. Meh­rere Not­rufe gingen über die 112 in der Inte­grierten Leit­stelle Heil­bronn ein. Gemäß dem Ein­satz­stich­wort und der Alarm- und Ausrücke­ord­nung, wurde für die Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall Voll­alarm für alle drei Abtei­lungen ausgelöst. Beim Ein­treffen des Kom­man­danten mit dem Kom­man­do­wagen schlugen bereits Flammen aus dem Dach­stock.

Sofort wurde die Räumung des gesamten Gebäude­kom­plexes vor­ge­nommen. Die meisten Bewohner hatten den Ein­schlag selbst wahr­ge­nommen und waren bereits dabei ihre Woh­nungen zu ver­lassen. Drei Trupps unter Atem­schutz gingen übers Trep­pen­haus mit C-Rohren ins Dach­ge­schoss zur Brandbekämpfung vor. Über die Dreh­leiter konnte mit einem Wen­de­rohr eine gezielte Brandbekämpfung von außen ein­ge­leitet werden. Mit einem B-Rohr wurde eine Rie­gel­stel­lung zu einem Nach­bargebäude sicher­ge­stellt.

Durch den mas­siven Innen­an­griff und die nach neuster Stand der Technik ver­wen­deten „nicht brenn­baren“ Bau­stoffe, konnte die Brand­aus­brei­tung schnell gestoppt werden. Von einer Feu­er­wehr­elek­tri­kerin wurde das Gebäude stromlos geschaltet. Bei den Löschar­beiten wurden zwei Feu­er­wehr­leute ver­letzt. Einer musste ins Kran­ken­haus gebracht werden, konnte aber dieses bereits noch in der Nacht wieder ver­lassen. Bis auf die Bewoh­nerin der betrof­fenen Woh­nung konnten alle Bewohner nach dem Feu­er­wehr­ein­satz in ihre Woh­nungen zurück. Nach den Löschar­beiten wurde von der Dreh­lei­ter­be­sat­zung das offene Dach mit einer Plane abge­dichtet.