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Dachstockbrand in Neudenauer Altstadtbereich

Einsatz der Feuerwehren Neudenau, Möckmühl, Bad Friedrichshall und HeilbronnDachstockbrand am von Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Um 20.20 Uhr wurden am Samstag den 01. Oktober die Ein­satz­ab­tei­lungen Neu­denau und Her­bolz­heim der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau zu einem Dach­stock­brand in die Neue Anlage, Neu­denau, alar­miert. Die Alar­mie­rung erfolgte über Mel­de­empfänger sowie Sirenen.Gleich­zeitig wurde die Dreh­leiter aus Möckmühl alar­miert.

Nach etwa 2 Minuten trafen die ersten Kräfte aus Neu­denau an der Ein­satz­stelle an. Es schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Die Per­sonen des betrof­fenen Gebäudes sowie der beiden Nach­bargebäude hatten ihre Woh­nungen bereits ver­lassen, den­noch wurden die Gebäude bei der Erst­erkun­dung kon­trol­liert.

Da klar war, das ein schneller mas­siver Was­ser­ein­satz von Nöten war, wurde die Ein­satz­ab­tei­lung Sig­lingen zur Was­ser­ver­sor­gung nach­alar­miert.

Die Kräfte aus Sig­lingen, Rei­cherts­hausen und Kreßbach erhielten die Auf­gabe, eine Was­ser­ver­sor­gung von der Jagst zum Markt­platz­brunnen auf­zu­bauen, aus diesem wurde die Möckmühler Dreh­leiter gespeist.

Das Feuer dehnte sich im Dach­be­reich sowie in den teil­weise dar­un­ter­lie­genen Räumen schnell aus. Daher musste in den ersten Minuten durch den Ein­satz von teil­weise drei C-Rohren und zwei Wen­de­rohren der Dreh­lei­tern Möckmühl und Bad Fried­richs­hall sowohl eine direkte Brandbekämpfung von außen, als auch der Schutz der direkt angren­zenden Nach­bargebäude durchgeführt werden.

Im späteren Ver­lauf waren vier Atem­schutz­trupps aus Neu­denau und Bad Fried­richs­hall im Inneren der Gebäude im Ein­satz, um mit drei Wärme­bild­ka­meras Glut­nester auf­zu­finden und Brand­schutt abzulöschen.

Gegen 23.00 Uhr konnten die ersten Kräfte abrücken, um 00.00 Uhr rückten alle Kräfte bis auf acht Ein­satzkräfte mit TLF 16/25 und ELW, die die Brand­wache bis in die frühen Mor­gen­stunden sicher­stellte, ab.