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Dachstockbrand in Babstadt

Einsatz der Feuerwehren Bad Rappenau und HeilbronnGebäudebrand am von Feuerwehr Bad Rappenau; PP Heilbronn

Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau wurde zu einem Dach­stock­brand im Orts­teil Bab­stadt gerufen. Beim Ein­treffen der ersten Kräfte, brannte der Dach­stuhl eines Anbaus bereits in voller Aus­deh­nung. Im Gebäude selbst befanden sich keine Per­sonen mehr. Da angren­zend ein Mehr- und ein Ein­fa­mi­li­en­haus durch Brand­aus­brei­tung gefährdet waren, wurde zunächst eine Rie­gel­stel­lung über Dreh­leiter und ein B-Rohr vor­ge­nommen. Wei­terhin wurden Trupps im Innen­an­griff ein­ge­setzt. Wegen des hohen Bedarfes an Atem­schutzgeräteträgern wurden wei­tere Abtei­lungen zur Unterstützung alar­miert. Durch die ver­win­kelte Dach­kon­struk­tion mussten für die Nachlöschar­beiten meh­rere Wände und Decken geöffnet werden, um zuverlässig alle Glut­nester zu löschen. Beschädigte Dächer wurden durch die Feu­er­wehr und ein Zim­me­rei­be­trieb mit Planen gesi­chert. Neben der Feu­er­wehr Bad Rap­penau war der DRK-Orts­ver­band und Ret­tungs­dienst mit 13 Ein­satzkräften im Ein­satz. Das Poli­zei­re­vier Eppingen war mit 2 Poli­zei­be­amten vor Ort. Wei­terhin war die Feu­er­wehr Heil­bronn mit dem Abrollbehälter-Atem-/Strah­len­schutz mit 2 Ein­satzkräften vor Ort.

Poli­zei­be­richt:

Beim Räuchern von Fischen kam es am heu­tigen Samstag gegen 12.45 Uhr in einem unbe­wohnten Anbau eines Mehr­fa­mi­li­en­hauses im Bahnweg aus bis­lang unbe­kannten Gründen zu einem Brand­aus­bruch im Bereich des Räucher­ofens. Die zu dieser Zeit im Gebäude anwe­senden fünf Per­sonen ver­suchten den Brand zunächst erfolglos mit einem Gar­ten­schlauch zu löschen. Ein auf dem Heimweg vom Dienst am betrof­fenen Gebäude vor­bei­fah­render Poli­zei­be­amter wurde auf den Brand auf­merksam, setzte einen Notruf ab und wies die Per­sonen an das bren­nende Gebäude zu ver­lassen. Der Anbau des Mehr­fa­mi­li­en­hauses wurde durch den Brand vollständig zerstört. Das Feuer griff auch auf das Hauptgebäude und ein wei­teres unmit­telbar an das Brand­ob­jekt ange­bautes wei­teres Wohn­haus über. Das Hauptgebäude wurde durch den Brand in erheb­li­chem Umfang beschädigt. Auch das wei­tere ange­baute Wohn­haus wurde in Mit­lei­den­schaft gezogen. Per­sonen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Der Gesamtsach­schaden wird nach ersten Einschätzungen auf etwa 300.000 EURO geschätzt. Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bad Rap­penau war mit 12 Fahr­zeugen und 85 Ein­satzkräften an den Brandort ausgerückt. Die Feu­er­wehr konnte den Brand mitt­ler­weile unter Kon­trolle bringen.