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Brand in Wohn- und Geschäftshaus

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnWohnungsbrand am von Redaktion HSt

Bei einem Brand im Erd­ge­schoss eines Wohn- und Geschäfts­hauses in der Heil­bronner Innen­stadt in unmit­tel­ba­rerer Nähe des Rat­hauses sind nach Poli­zei­an­gaben drei Men­schen leicht ver­letzt worden.

Der Brand wurde um 21.27 Uhr gemeldet. Ein Pas­sant hatte eine Poli­zei­streife, die sich zufällig in der Nähe befand, auf die starke Rauch­ent­wick­lung aus der im Erd­ge­schoss befind­li­chen Bou­tique auf­merksam gemacht. Warum das Feuer aus­brach ist noch unklar.

Die Streife klin­gelte sofort die ein­zige Bewoh­nerin über der Bou­tique heraus und ret­tete die 92-jährige Frau über das zu diesem Zeit­punkt bereits stark ver­rauchte Trep­pen­haus. Die Frau erlitt eine leichte Rauch­gas­ver­gif­tung. Nach einer ärzt­li­chen Ver­sor­gung vor Ort wurde sie ihren Angehörigen überg­eben.

Die beiden Poli­zisten im Alter von 52 und 23 Jahren erlitten eben­falls eine leichte Rauch­ver­gif­tung.

Null Sicht

Die Feu­er­wehr hatte den Brand schnell unter Kon­trolle. Der Brand konnte nach Angaben von Eber­hard Jochim, Kom­man­dant der Heil­bronner Wehr, jedoch nur aus dem Inneren des Gebäudes gelöscht werden. Dazu mussten die Feu­er­wehrmänner tief in das Gebäude vor­dringen.

„Im Erd­ge­schoss war null Sicht“, sagte Jochim. Starker Rauch brei­tete sich im gesamten Gebäude aus. Die Feu­er­wehr ent­fernte die Schau­fenster des Beklei­dungs­geschäftes, damit Rauch und Hitze ent­wei­chen können, so der Hin­weis des Kom­man­danten.

Nach ersten Schätzungen der Feu­er­wehr ent­stand ein Sach­schaden in Höhe von etwa 200.000 Euro. Die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn und Abtei­lungen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Heil­bronn waren mit 91 Mann und 17 Fahr­zeugen vor Ort.

Zen­trale Lage

„Das ist eine zen­trale Lage und es war nicht klar, wie viele Leute in dem Gebäude sind“, erklärte Jochim den per­so­nal­in­ten­siven Arbeits­ein­satz der Feu­er­wehr. Ein Überg­reifen des Feuers auf benach­barte Häuser ver­hin­derten die Feu­er­wehrmänner. Zahl­reiche Schau­lus­tige beob­ach­teten die Löschar­beiten der Feu­er­wehr.

Die Kri­mi­nal­po­lizei hat die Ermitt­lungen zur Brand­ur­sache über­nommen.