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Brand in Reihenmittelhaus - Kinder und Vater über Leitern gerettet

Einsatz der Feuerwehren Untergruppenbach und HeilbronnGebäudebrand am von Andreas Weinert, Feuerwehr Untergruppenbach

Die Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach wurde mit dem Stich­wort "Rauch­ent­wick­lung - Leben in Gefahr" in den Orts­teil Unter­grup­pen­bach alar­miert.

Nach erfolgter Erkun­dung durch die Ein­satz­lei­tung ergab sich fol­gendes Bild. Aus einem Rei­hen­mit­tel­haus drang Rauch aus drei Stock­werken. Auf der Gebäuderückseite hatten sich 4 Kinder, zwi­schen vier und acht Jahren, mit ihrem Vater vor Flammen und Rauch auf den Balkon im 1.OG geflüchtet. Rauch aus Fens­tern und Ter­ras­sentüren bedrohte die Familie unmit­telbar, weiter waren die Per­sonen durch Rauch­gas­in­ha­la­tion beinträchtigt. Der Hund der Familie wurde im Haus ver­misst.

Die Erstmaßnahmen galten klar der sofor­tigen Men­schen­ret­tung über trag­bare Lei­tern vom Balkon des 1.OG an der Rückseite des Hauses. Diese Tätig­keit wurde vom HLF über­nommen. Par­allel dazu wurde an der Vor­der­seite über das TLF ein Lösch­an­griff in das EG des Hauses vor­ge­tragen. Ziel hierbei auch das möglichst schnelle Auf­finden des Hundes und dessen Ret­tung, was auch zügig gelang.

Nach erfolg­rei­cher Men­schen­ret­tung ver­schaffte sich ein wei­terer Trupp des HLF Zugang zum Gebäude und drang über die ter­ras­sen­sei­tige Fens­ter­front in das Gebäude vor. Der Brand­herd konnte im Wohn-/Ess­zimmer des Gebäudes aus­findig gemacht werden. Durch geschlos­sene, elek­tri­sche und auf­grund von Brand­ein­wir­kung nicht mehr funk­tio­nie­rende Rollläden kam es zu einem ernormen Hit­ze­stau im Gebäude. Durch die offene Bau­weise war das gesamte Gebäude stark ver­raucht. In diesem Zuge kam ein wei­terer Trupp zum Ein­satz, wel­cher in den Ober­ge­schossen für Abluftöffnungen sorgen sollte. Außerhalb wurde frühzeitig ein Druckbelüfter in Stel­lung gebracht, wodurch die Sicht­verhältnise für die im Innen­an­griff ein­ge­setzten Kräfte ver­bes­sert wurden.

Durch die ein­ge­lei­teten Maßnahmen konnte der Brand schnell unter Kon­trolle gebracht und gelöscht werden. Im wei­teren Ver­lauf kamen zu Nachlösch- und Ausräumar­beiten 6 Atem­schutz­trupps zum Ein­satz. Im Nach­gang musste durch die Wehr eine Not­ver­scha­lung an der Gebäuderückseite ange­bracht werden.

Die geret­teten Per­sonen wurden vom Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Vor Ort ver­schaffte sich Bürger­meister Weller ein Bild über die Lage.

Bericht der Heil­bronner Stimme (www.stimme.de)

Vater und vier Kinder vor Flammen gerettet - Brand­ur­sache unklar

Unter­grup­pen­bach -

Nach dem Brand in einem Ein­fa­mi­li­en­hauses in Unter­grup­pen­bach ist die Ursache weiter unklar. Die Polizei wie auch ein Brand­sach­verständiger der Ver­si­che­rung waren am Don­nerstag vor Ort, um die Lage zu unter­su­chen. Für eine vorsätzliche Tat gebe es aber kei­nerlei Anhalts­punkte, sagte Poli­zei­spre­cherin Yvonne Schmierer auf Stimme-Nach­frage.

Das Haus in der Hasen­gasse ist zur­zeit nicht bewohnbar. Der ent­stan­dene Sach­schaden könne noch nicht genau bezif­fert werden, er sei aber höher als die zunächst geschätzten 50.000 Euro, sagte Schmierer.Die Feu­er­wehr hatte am Don­ners­tag­abend einen Vater und seine vier Kinder aus dem bren­nenden Haus gerettet. Die Mutter war bei Aus­bruch des Feuers bei einem Eltern­abend. Gegen 20.30 Uhr waren der Mann und seine Kinder im Alter von vier bis acht Jahren vor den Flammen auf den Balkon des Ein­fa­mi­li­en­hauses geflüchtet.

Feu­er­wehr­leute holten sie mit Lei­tern her­unter und ret­teten außerdem den Hund aus dem bren­nenden Haus. Die Familie musste mit leichten Rauch­gas­ver­gif­tungen zur Beob­ach­tung in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert werden.

Die Feu­er­wehren aus Heil­bronn und Unter­grup­pen­bach waren mit neun Fahr­zeugen und 48 Leuten ausgerückt. Die Familie wurde bei Ver­wandten unter­ge­bracht. rrb/red