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Brand eines Einfamilienhauses - Bewohnerin schwer verletzt

Einsatz der Feuerwehren Obersulm und HeilbronnGebäudebrand am von PD Heilbronn

Am frühen Diens­tag­morgen, 02.08.2011, gegen 03.30 Uhr, gehen bei der Feu­er­wehr­leit­stelle und der Not­ruf­zen­trale meh­rere Anrufe über einen Brand in der Post­straße in Ober­sulm, Stadt­teil Affalt­rach, ein. Nachdem zunächst nicht genau bekannt war, was denn brennt, war durch wei­tere Mit­tei­lungen schnell klar, dass es sich um ein Ein­fa­mi­li­en­haus han­delt. Unge­achtet des sofor­tigen Löschein­satzes der Feu­er­wehr Ober­sulm nach Bekannt­werden des Brandes, wurde das Gebäude vollständig zerstört. Die 70jährige Bewoh­nerin des Hauses, die nach Bemerken des Brandes um Hilfe gerufen hatte, konnte von einem mutigen Nach­barn aus dem bren­nenden Haus ins Freie gerettet werden. Sie erlitt den ersten Erkennt­nissen zufolge, schwere Brand­ver­let­zungen und eine Rauch­gas­ver­gif­tung. Mitt­ler­weile konnte der Brand gelöscht werden. Die schwer ver­letzte Frau und der eben­falls ver­letzte Retter, werden der­zeit im Kran­ken­haus behan­delt.

Der­zeit wird von einem Sach­schaden von min­des­tens 150.000 Euro aus­ge­gangen.

Über die Brand­ur­sache bestehen noch keine Erkennt­nisse.

Nach­trag

Wie bereits berichtet, brach am Diens­tag­morgen gegen 03.30 Uhr in einem Ein­fa­mi­li­en­haus in der Post­straße im Ober­sulmer Orts­teil Affalt­rach ein Brand aus. Die 76-jährige Haus­be­woh­nerin wurde hierbei durch das beherzte Ein­greifen ihres 40 Jahre alten Nach­barn durch ein Fenster aus ihrer Woh­nung her­aus­ge­zogen. Nach den ersten Erkennt­nissen hatte die Frau allein in dem Haus gelebt. Durch das Feuer erlitt die 76-Jährige lebensgefährliche Brand­ver­let­zungen. Sie wurde zwi­schen­zeit­lich in eine Spe­zi­al­klinik ver­legt. Bei der Ret­tungs­ak­tion hatte sich der Nachbar zunächst auf eine Mülltonne gestellt und konnte so die ältere Frau durch das Fenster aus der bren­nenden Woh­nung heraus auf die Straße bringen. Der Mann zog sich dabei an den Händen und am Kopf erheb­liche Brand­ver­let­zungen zu und musste sei­ner­seits eben­falls ins Kran­ken­haus gebracht werden. Nach den bis­he­rigen Ermitt­lungen der Kri­mi­nal­po­lizei, liegen der­zeit keine Hin­weise auf eine etwaige Brand­stif­tung vor. Zur Brandbekämpfung waren meh­rere Feu­er­wehr­ab­tei­lungen mit etwa 60 Mann und zehn Fahr­zeugen im Ein­satz. Sechs Ret­tungs­sanitäter und zwei Notärzte kümmerten sich um die Ver­sor­gung der Ver­letzten. Durch das Feuer wurde das Wohn­haus vollständig zerstört. Der Schaden wird mit etwa 150.000 Euro bezif­fert.

Bild 1 und 2: Harald Löw, HSt­Bild 3: Sara Furthwängler, HSt­rest­liche Bilder: Feu­er­wehr Ober­sulm