QR-Code zur Seite

Bahnunfall zwischen Babstadt und Grombach

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauBahn- oder Stadtbahnunfall am von Ralf Schneider, Feuerwehr Bad Rappenau

Am frühen Frei­tag­abend kam es auf der Bahn­strecke zwi­schen den Orts­teilen Bab­stadt und Grom­bach zu einem fol­gen­schweren Unfall in einem Wald­ge­biet.

Um 18:13 Uhr wurde die Abtei­lung Bad Rap­penau mit dem Ein­satz­stich­wort "Bahn­un­fall…" alar­miert.

Der Leit­stelle Heil­bronn lag ledig­lich die Mel­dung vor, dass "ein Zug im Wald­ge­biet zwi­schen Grom­bach und Bab­stadt etwas über­fahren" hatte.

Nach dem die ersten Ein­satzkräfte über einen Waldweg zum dem Zug gelangt waren, wurden bei der ersten Erkun­dung am Trieb­kopf Blut­spuren und Haare von Wild fest­ge­stellt. Kurze Zeit später fanden die Ein­satzkräfte ein totes Wild­schwein im Gleis­bett; beim Absu­chen der Bahn­strecke wurden vier wei­tere ent­deckt.

Bis zum Ein­treffen eines zuständigen Jägers, wurden die Kadaver vom Gleis­bett geborgen.

In der Stadt­bahn befanden sich neben der Lokführerin 37 Fahrgäste; alle blieben unver­letzt. Nachdem der Not­fall­ma­nager der Bahn vor Ort war, ver­an­lasste dieser, dass ein Ersatzzug zur Ein­satz­stelle kam.

Die Beschädigungen ließen es zu, den Zug abzu­schleppen und die Fahrgäste mussten somit nicht umsteigen. Gegen 21 Uhr wurde der beschädigte Zug abge­schleppt und die Feu­er­wehr konnte die Ein­satz­stelle ver­lassen.

Nachdem alle Fahr­zeuge wieder im Feu­er­wehr­haus waren und die Ausrüstung gerei­nigt war, konnte der Ein­satz nach fast 4 Stunden beendet werden.