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Auslaufende Flüssigkeit an Stückguttransporter

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnGefahrgut am von Feuerwehr Heilbronn

Gegen 02.18 Uhr musste die Feu­er­wehr mit dem Gefahr­gutzug auf die Auto­bahn 6 ausrücken.

Ein Stückgut­trans­porter war gerade in Rich­tung Nürnberg unter­wegs, als der Fahrer zwi­schen den Anschluss­stellen Bad Rap­penau und Unter­ei­sesheim von anderen Lkw-Fah­rern auf Flammen an seinem Aus­puff auf­merksam gemacht wurde.

Sofort stoppte er sein Fahr­zeug und konnte das Feuer mit einem Pul­verlöscher löschen. Hierbei bemerkte er eine von der Wech­selbrücke auf den Aus­puff trop­fende Flüssig­keit und alar­mierte die Feu­er­wehr.

Die Ein­satzkräfte sperrten den Bereich ab. Da zu Beginn unklar war welche Gefahren von der Flüssig­keit aus­gingen, wurde der Ver­kehr durch die Auto­bahn­po­lizei an der Anschluss­stelle Bad Rap­penau aus­ge­leitet.

Nach einer Überprüfung der Lade­pa­piere kon­trol­lierte ein Trupp unter Atem­schutz die Ladung der Wech­selbrücke.

Hierbei wurde fest­ge­stellt, dass es sich bei der Flüssig­keit um ein Kon­ser­vie­rungs­wachs han­delte. Ein wei­teres Aus­laufen des Wachses konnte durch Drehen des 200 Liter Fasses ver­hin­dert werden.

Da von der Flüssig­keit nur eine geringe Gefahr aus­ging, wurde die Ein­satz­stelle in Absprache mit dem Fach­be­rater „Chemie“ auf einen nahe gele­genen Auto­bahn­park­platz ver­legt.

Damit das beschädigte Fass in einem Berg­ebehälter gesi­chert werden konnte, musste die Wech­selbrücke mit einem feu­er­wehr­ei­genen Gabel­stapler teil­weise ent­laden werden.

Um die Gefahr einer erneuten Brand­ent­ste­hung bei der Wei­ter­fahrt aus­schließen zu können, wurde der Lkw im Bereich des Aus­puffes sowie auf der Ladefläche gerei­nigt.

Feu­er­wehr Heil­bronn