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Acht tote Kühe im Stall…

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauBrand landwirtschaftliches Anwesen am von Ralf Schneider, Feuerwehr Bad Rappenau

…ist die trau­rige Bilanz eines Zwi­schen­falles auf einem Aus­sied­lerhof, der auch wesent­lich dra­ma­ti­scher hätte enden können.Ver­mut­lich war es beim Aufbau eines Gerüstes am Wohn­haus des Hofes zu einem Kurz­schluß an einer Ober­lei­tung gekommen.Dabei brannte die betrof­fene Strom­lei­tung durch, fiel auf den benach­barten Kuh­stall und berührte die dor­tige Dach­rinne. Aus unbe­kannter Ursache stand dadurch das gesamte Gebäude unter Strom.

Beim Ein­treffen an der Ein­satz­stelle wurde diese zunächst weiträumig abge­sperrt und der zuständige Ener­gie­ver­sorger alar­miert.In der Zwi­schen­zeit berei­tete die Abtei­lung Bad Rap­penau außerhalb des Absperr­be­reichs einen Lösch­an­griff vor.

Nachdem der Strom abge­schaltet und der gesamte Bereich span­nungs­frei war, wurden die betrof­fenen Gebäude mit Hilfe einer Wärme­bild­ka­mera auf Brand­nester überprüft.

Der vor­sorg­lich mit­al­ar­mierte Löschwas­serförderzug, bestehend aus den Abtei­lungen Grom­bach und Ober­gim­pern, kam nicht zum Ein­satz.

Zusammen mit dem anwe­senden Amts­tier­arzt wurde der Stall überprüft. Hierbei bestätigte sich, dass acht Milchkühe tödliche Strom­schläge erlitten hatten. Per­sonen kamen bei dem Vor­fall nicht zu schaden.

Vom Hof­be­sitzer wurde ein Unter­nehmen mit der Besei­ti­gung der Kadaver beauf­tragt.

Vom den anwe­senden Elek­tro­fachkräften des Ener­gie­ver­sor­gers wurde die beschädigte Ober­lei­tung aus­ge­tauscht und die Strom­ver­sor­gung für den Hof wie­der­her­ge­stellt.

Die Abtei­lung Bad Rap­penau war mit ins­ge­samt fünf Fahr­zeugen und 25 Kame­raden im Ein­satz. Der Was­serförde­rungszug war mit ins­ge­samt vier Fahr­zeugen und 21 Kame­raden vor Ort.