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Zwei neue MTW für die Feuerwehr Schwaigern

Schwaigernvon Daniel Matter, Feuerwehr Schwaigern

Übergabe der zwei neuen MTW für die Abtei­lungen Mas­sen­bach und Stetten am 06.08.2021

Feu­er­wehr­kom­man­dant Jürgen Kachel begrüßte die zur Übergabe der zwei neuen MTW gela­denen Gäste, welche sich am Magazin in Mas­sen­bach ver­sam­melt hatten. Neben Bürger­meis­terin Sabine Roter­mund waren Mit­glieder des Gesamt­aus­schusses, die Abtei­lungs­kom­man­danten und Ver­treter der Abtei­lungen Mas­sen­bach und Stetten anwe­send, sowie Ver­treter/innen des Gemein­de­rates, Ord­nungs­amts­leiter Julian Bahm und der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Martin Kuh­mann.

Jürgen Kachel bezeich­nete die Übergabe der zwei bau­glei­chen MTW als denkwürdigen Tag. Schon seit vielen Jahren (Jahr­zehnten) stellte sich immer wieder die Frage, wie eigent­lich der „Rest“ der Mann­schaft sicher zum Ein­satzort kommen würde? Meist wurden in der Ver­gan­gen­heit pri­vate PKWs ver­wendet, was aber ver­si­che­rungs­tech­nisch durchaus zu Pro­blemen führte und auch sicher­heits­tech­nisch bedenk­lich war.

Die zwei von den Abtei­lungen Mas­sen­bach und Stetten genutzten (und etwas in die Jahre gekom­menen MTW (in Stetten GW-T) mussten auf­grund tech­ni­scher Mängel kurz­fristig aus­ge­mus­tert werden - da diese nicht mehr wirt­schaft­lich zu beheben waren. Aus diesem Grund erfolgte die Übergabe der neuen MTW keine Sekunde zu früh. Erst­mals hat sich die Feu­er­wehr Schwai­gern bei der Beschaf­fung der Fahr­zeuge eines Inge­nieurbüros bedient, da die Ver­gabe-, Beschaf­fungs- und Aus­stat­tungs­richt­li­nien inzwi­schen so kom­plex sind, dass nur ein Fach­mann hier einen aus­ge­wo­genen Über­blick haben und auch aus­rei­chend Rechts­si­cher­heit bieten kann.

Bei den zwei neuen MTW (Typ: Mer­cedes Benz Sprinter mit Aus­stat­tung/Ausbau von Hensel) wurde größter Wert auf die Sicher­heit bei Ein­satz­fahrten gelegt. So dient die Auto­ma­tik­schal­tung der vollen Kon­zen­tra­tion des Fah­rers bei einer Ein­satz­fahrt. Auch die Press­luft-Fan­fare ist kein Gadget, son­dern aus der Erfah­rung heraus eine not­wen­dige Instal­la­tion, da viele Ver­kehrs­teil­nehmer die Ein­satz­fahr­zeuge gar nicht mehr richtig wahr­nehmen. Mit 163 PS sind die Diesel-Motoren durchaus leis­tungs­stark um die Mann­schaft zügig an den Ein­satzort zu bringen.

Auch der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Martin Kuh­mann bedankte sich bei der Stadt für die Beschaf­fung der neuen Fahr­zeuge: „Gute Arbeit ist nur möglich, wenn auch die Ausrüstung gut ist“.

Bürger­meis­terin (und oberste Feu­er­wehr­frau) Sabine Roter­mund lobte den Ein­satz der Feu­er­wehr­angehörigen für die Bevölke­rung. Die Moti­va­tion der Ein­satzkräfte sei hoch und das Enga­ge­ment unbe­zahlbar. Rund 180.000 Euro für zwei Fahr­zeuge seien natürlich viel Geld - wel­ches hier aber gut ange­legt ist. Anschließend übergab Sie die Fahr­zeug­schlüssel an die Abtei­lungs­kom­man­danten Markus Eggen­sperger (Abt. Stetten) und Dominik Glas­brenner (Abt. Mas­sen­bach).