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Zahl der Brandeinsätze gestiegen

Neckarsulmvon Redaktion HSt

Das Ein­satz­jahr 2007 begann für die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Neckar­sulm bereits in der Neu­jahrs­nacht, als die Feu­er­wehr­leute kurz nach Mit­ter­nacht einen Pkw-Brand in der Goe­thestraße löschen mussten. Dieser Ein­satz bil­dete den Auf­takt für ein ereig­nis­rei­ches Jahr. Doku­men­tiert sind die zurücklie­genden Einsätze, Übungen und Aus­bil­dungen im Bericht, den Kom­man­dant Her­mann Jochim auf der Jah­res­haupt­ver­samm­lung in der Feu­er­wache vor­stellte.

Brandbekämpfer Die Neckar­sulmer Feu­er­wehr­angehörigen waren vor allem als Brandbekämpfer gefor­dert. 60 Brände musste sie löschen, 17 mehr als im Jahr davor. Dar­unter waren neben 50 Kleinbränden auch acht Großbrände. Dass die Zahl der Einsätze sta­tis­tisch den­noch um 13 auf ins­ge­samt 269 zurückging, ist auf den Rückgang der Vogel­grippe-Alarme zurückzuführen.

Auch bei der tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung erwiesen sich die Neckar­sulmer Feu­er­wehr­leute wieder als schnelle Helfer. 63 Pro­zent der Einsätze ent­fielen im ver­gan­genen Jahr auf diesen Bereich, zu dem auch die Per­so­nen­ret­tungen zählen. Ins­ge­samt 170 Mal leis­tete die Feu­er­wehr tech­ni­sche Hilfe, unter anderem bei 24 Ver­kehrsunfällen. In 17 Einsätzen konnten 24 Per­sonen aus lebens­be­droh­li­chen Not­lagen befreit werden. Zu Wasser- und Sturmeinsätzen musste die Wehr 13 bezie­hungs­weise 17 Mal ausrücken.

Die hohe Ein­satz­be­reit­schaft der Neckar­sulmer Feu­er­wehr gründet sich nicht nur auf regelmäßige Aus­bil­dungs- und Übungs­stunden, son­dern auch auf eine gleich­blei­bend hohe Per­so­nalstärke. Die Gesamt­feu­er­wehr zählte im Berichts­jahr 163 aktive Mit­glieder. Auch in Zukunft ist der Per­so­nal­be­stand dank der Jugend­feu­er­wehr gesi­chert. Diese stellt schon seit 46 Jahren den Nach­wuchs. Auf der diesjährigen Haupt­ver­samm­lung wurden zwölf voll aus­ge­bil­dete Mit­glieder der Jugend­feu­er­wehr in den aktiven Dienst über­nommen.

Auch Oberbürger­meister Volker Blust freute sich über „die Tat­sache, dass unsere Feu­er­wehr keine Nach­wuchs­sorgen hat". Sein Dank galt allen Feu­er­wehr­angehörigen für ihre Bereit­schaft, sich ehren­amt­lich in den Dienst der Gemein­schaft zu stellen. „Sie verkörpern hohe Werte in unserer Gesell­schaft", betonte Blust. „Gemein­schaftsgefühl, Gemein­sinn, staatsbürger­liche Mit­ver­ant­wor­tung und ein aus­geprägtes Pflichtgefühl" zählen laut Blust seit jeher zu den „besten Tra­di­tionen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehren".

Über­land­hilfe Seine Aner­ken­nung zum Jah­res­be­richt sprach Kreis­brand­meister Uwe Vogel aus. Der Bericht sei Zeugnis für eine „sehr gut funk­tio­nie­rende und sehr leis­tungsfähige Wehr". Er dankte den Neckar­sulmer Ein­satzkräften für den „verlässli­chen Dienst" bei der Über­land­hilfe auf den Auto­bahnen im Kreis­ge­biet und für die „vielfältige Arbeit", die die Neckar­sulmer Wehr als eine „Stütze der Feu­er­wehren des Land­kreises" leiste.

Bild: OB Volker Blust (links) und Kom­man­dant Her­mann Jochim (rechts) dankten (von links) Thomas Blümmert und Thomas Meller für 25 Dienst­jahre. (Foto: Privat)