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Voller Einsatz für die Besucher

Bad Friedrichshallvon Peter Klotz, HSt

„Der Flo­ri­ans­braten war spitze“, befand Elke Beth­mann nach dem späten Mit­tag­essen. Ehe­mann Markus stand eher auf die Cur­ry­wurst mit Pommes. Damit waren die Beth­manns eine von vielen Dut­ten­berger Fami­lien, die den Sonntag bei bestem Wetter am Brunnen in der Orts­mitte bei der Feu­er­wehr ver­brachten.

Pause Der neue Abtei­lungs­kom­man­dant Ralf Wol­pert war sehr zufrieden mit dem Ein­satz seiner Kame­raden. „Die sind alle von 8.30 bis 22 Uhr dabei und jeder weiß, was er zu tun hat“, stellte er fest. Dass die Feu­er­wehr als eine der wich­tigsten Ein­rich­tungen in Dut­ten­berg am Rat­haus feiert und den ganzen Ort damit belebt, freut auch Orts­vor­steher Michael Reiß, der wie seine Frau Beate mit­hilft. Schließlich war Reiß 25 Jahre lang selbst Kom­man­dant und der Vorgänger von Wol­pert. Die Flo­ri­ansjünger hatten einiges an Pro­gramm auf­ge­boten. Neben den Ein­woh­nern des Bad Fried­richs­haller Stadt­teils kamen auch etliche zufällige Besu­cher, die nichts über die Sper­rung der Kreis­straße in Heuch­lingen und Unter­gries­heim gelesen hatten, und so bei der Rückfahrt eine Pause ein­legten.

Hüpfburg, Sprit­zenhäuschen und Zucker­watte begeis­terten die jungen Besu­cher − vor allem aber natürlich das große rote Auto vor Ort. Rainer Götzen­berger hievte die kleinen Inter­es­senten, die mit großen Augen vor dem LF 10/6 standen, geduldig auf den Fahrer- oder Bei­fah­rer­sitz und ersatz­weise in die Mann­schafts­ka­bine und erklärte, wofür die Schalter alle sind. Lotte war ganz heiß auf das Feu­er­wehr­auto, das sie schon aus dem Fern­sehen durch den „Feu­er­wehr­mann Sam“ kennt. Mutter Melanie Hei­dinger stellt fest, dass die infor­ma­tiven Folgen mit ihrer rea­lis­ti­schen Dar­stel­lung bei der Fünfjährigen sehr gut ankommen.

Der stell­ver­tre­tende Kom­man­dant Marvin Greis erklärte in der Zwi­schen­zeit den Vätern die tech­ni­schen Details zu dem Löschgrup­pen­fahr­zeug. Die neu­este Errun­gen­schaft ist das Kombi-Hydrau­likgerät, das Schere und Spreitzer zum Öffnen von Fahr­zeugen nach einem Unfall ver­bindet und erst dieser Tage neu ein­ge­baut wurde. Damit wird die Ein­satz­be­reit­schaft der 33 Mann starken jungen Abtei­lung (Durch­schnitts­alter knapp über 33) noch mal erhöht. Der Lichthänger, die große Stand­leiter und die beiden his­to­ri­schen mehr als 100 Jahre alten Sprit­zen­wagen kom­plet­tierten die kleine Aus­stel­lung.

Brand­melder Im nur wenige Schritte ent­fernten Magazin erklärte Jochen Wim­bauer den Besu­chern die Funk­ti­ons­weise und die Modell­viel­falt bei Brand­mel­dern: Dass „mehr aus­geben“ sich bei den Geräten durchaus lohnt und die Anlage durch Hitze- oder Gas­melder zu einer kleinen Brand­mel­de­an­lage erwei­tert werden kann. Ein Gast­spiel des verstärkten Männer­ge­sang­ver­eins des TSV unter der Lei­tung von Ralf Pfit­zen­maier run­dete den Tag der offenen Tür ange­nehm ab.