QR-Code zur Seite

Vier Gerätehäuser vor dem Umbau

Eppingenvon Nicole Theuer, HSt

Rundum zufrieden fällt das Fazit von Stadt­kom­man­dant Martin Kuh­mann für das abge­lau­fene Jahr der Gesamt­wehr Eppingen aus. 488 Angehörige hat die Frei­wil­lige Feu­er­wehr, davon sind 316 in der Kern­stadt und den Stadt­teilen aktiv, 63 Mit­glieder umfasst die Jugend­feu­er­wehr, der Alters­mann­schaft gehören 80 Kame­raden an, und 27 Musi­ke­rinnen und Musiker sorgen bei der Feu­er­wehr­ka­pelle in Mühlbach für den guten Tor. Die guten Zahlen sprächen für eine gute Jugend­ar­beit, sagte Kuh­mann, der mit Oberbürger­meister Klaus Holaschke neun neue Mit­glieder in den aktiven Dienst über­nahm.

Mel­de­empfänger Mit Stolz ver­mel­dete Martin Kuh­mann, dass im ver­gan­genen Jahr alle Aktiven mit Mel­de­empfängern aus­ge­stattet wurden, so dass die Umstel­lung auf die stille Alar­mie­rung in allen Stadt­teilen zwi­schen­zeit­lich erfolgte. Ebenso wurden im ver­gan­genen Jahr jene Gerätehäuser mit Absaug­an­lagen nachgerüstet, die bis­lang nicht über eine solche verfügten.

Die Gebäude in Elsenz, Mühlbach, Richen und Rohr­bach bedürfen aber wei­ter­ge­hender Maßnahmen. „Wir haben eine Bestands­auf­nahme gemacht und fest­ge­stellt, dass bei diesen vier Bedarf an einem Umbau besteht. Aber uns ist auch klar, dass bei der Stadt nicht die Finanz­mittel vor­handen sind, um alle vier auf einmal umzu­bauen. Des­halb haben wir eine Prioritäten­liste erstellt.“

Martin Kuh­mann nutzte die Gele­gen­heit, um ein erstes Zwi­schen­fazit des Löschzügekon­zepts zu ziehen. „Wir haben fest­ge­stellt, dass dieses Löschzügekon­zept zu einem Moti­va­ti­ons­schub bei den Kame­ra­dinnen und Kame­raden geführt hat“, stellte Martin Kuh­mann zufrieden fest. Es regelt, welche Abtei­lungen in bestimmten Situa­tionen gemeinsam ausrücken. Die Vielfältig­keit der Auf­gaben hob Oberbürger­meister Klaus Holaschke hervor.

Hohe Mittel „Das Feu­er­wehr­spek­trum ist umfang­reich und hat neben festen Struk­turen und Abläufen auch ständig neue Her­aus­for­de­rungen und auch Einsätze, die es zu bewältigen gilt.“ Das Stadt­ober­haupt strich in seiner Rede eben­falls heraus, dass die Stadt zwar einen sehr zurückhal­tenden Haus­halt fahre, für den Feu­er­wehr­be­reich jedoch wei­terhin hohe Mittel zur Verfügung stelle. „Neben den Zuschüssen für die Kame­rad­schafts­kasse haben wir die Entschädigung der Funk­ti­onsträger auf 27 540 Euro ange­hoben, die Aus­lagen für Kame­raden bei Einsätzen betrugen im ver­gan­genen Jahr 18 285 Euro“, sagte Klaus Holaschke. Im abge­lau­fenen Jahr wurde die Feu­er­wehr Eppingen zu 149 Einsätzen gerufen, zum Ver­gleich: Im Jahr zuvor waren es noch 188 Einsätze gewesen. 95 Mal mussten die Mit­glieder tech­ni­sche Hilfe leisten, elf Sicher­heits­dienste wurden absol­viert, 18 Brände galt es zu löschen, 17 Mal han­delte es sich um blinde Alarme oder Brand­mel­de­an­lagen, dazu gesellten sich acht Einsätze, die unter der Rubrik Sons­tige geführt wurden. Durch­schnitt­lich waren 13 Mann im Ein­satz. 65 Pro­zent der Einsätze mussten zwi­schen 8 und 18 Uhr bewältigt werden.

Ins­ge­samt kamen die 2009 ein­ge­setzten Wehrmänner im ver­gan­genen Jahr auf 13 326 Ein­satz­stunden. Zusam­men­ge­rechnet gab es 2476 Ein­satz­stunden und 10 850 Aus­bil­dungs- und Übungs­stunden.