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Übung: Wasserrettung am Neckar

Bad Friedrichshallvon Marcel Hoffmann, Feuerwehr Bad Friedrichshall

Bei Tem­pe­ra­turen über 30°C ist eine Abkühlung im Neckar sicher­lich eine ange­nehme Sache, wenn man jedoch ein Auto mit Insassen aus dem kühlen Nass retten muss, denkt man wohl eher nicht daran.

Mon­tag­abend, gegen 19 Uhr trafen Feu­er­wehrmänner, Tau­cher und Ret­tungskräfte am Neckar­steg in Bad Fried­richs­hall ein, um eine Was­ser­ret­tung zu üben. Hierfür gab es das Sze­nario, dass auf einem Aus­flugs­schiff ein Feuer aus­ge­bro­chen war und die Per­sonen gerettet werden müssen. Auf Grund der Rauch­ent­wick­lung wurde ein Auto­fahrer abge­lenkt und fuhr in das Wasser.

Die Feu­er­wehr­ka­me­raden der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall begeben sich über eine Lei­terbrücke und die Dreh­leiter auf das bren­nende Schiff. Dort ange­kommen werden die Men­schen, dar­unter Jugend­liche, ältere Men­schen, Bewusst­lose und Roll­stuhl­fahrer, nach­ein­ander gerettet. An Land wurden die Opfer an das DRK Bad Fried­richs­hall überg­eben.

Während­dessen suchen Tau­cher am Fahr­zeug nach den Insassen, in der Übung durch lebensgroße Puppen dar­ge­stellt. Erst nachdem die „Per­sonen“ gerettet und an den Ret­tungs­dienst überg­eben worden sind, machten sich die Tau­cher daran, dass Auto zu bergen.

Noch während das Auto geborgen wurde, sprang eine Person, wieder durch eine Puppe dar­ge­stellt, von der Eisen­bahnbrücke. Die Ret­tung der Puppe über­nahm die Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall mit einem ihrer Boote.

Zum Schluss gab es noch eine Abschluss­be­spre­chung über den Ablauf der Großübung.

Kom­man­dant Marcel Vogt bedankt sich über die rege Mit­ar­beit an der Übung, sowie der Teil­nahme der Tau­cher der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn und der Mit­glieder des DRK Bad Fried­richs­hall.