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Übergabe der neuen Gebäude für die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal

von Medienteam KFV Heilbronn

Finanz­mi­nis­terin Edith Sitz­mann hat gemeinsam mit Innen­mi­nister Thomas Strobl am Dienstag (25. Juli) in Bruchsal die neuen Gebäude für die Lan­des­feu­er­wehr­schule Baden-Württem­berg überg­eben.

„Künftig finden prak­ti­sche und theo­re­ti­sche Aus- und Fort­bil­dung wieder an einem Standort statt”, sagte Finanz­mi­nis­terin Edith Sitz­mann bei der offi­zi­ellen Übergabe. „Die drei neuen Gebäude für Schu­lung, Unter­kunft und Ver­pfle­gung bieten mit den zusätzli­chen 10.000 Qua­drat­me­tern viel Platz. Dabei sind die kurzen Wege am Standort Wen­delrot prak­tisch und sparen Zeit.”

Innen­mi­nister Thomas Strobl betonte: „Hier ist unter einem Dach der Sach­ver­stand für alle tak­ti­schen, tech­ni­schen und didak­ti­schen Fra­ge­stel­lungen der Feu­er­wehren im Land. Darüber hinaus bündeln wir mit der neu eta­blierten Aka­demie für Gefah­ren­ab­wehr die Führungskräfte­aus­bil­dung im Bevölke­rungs­schutz und im Kri­sen­ma­nage­ment. Damit leistet die Lan­des­feu­er­wehr­schule einen wich­tigen, ja gera­dezu uner­setz­li­chen Bei­trag für die Sicher­heits­ar­chi­tektur in Baden-Württem­berg.“

Die Lan­des­feu­er­wehr­schule ist die zen­trale Aus- und Fort­bil­dungs­ein­rich­tung der Feu­er­wehren im Land. Gemeinsam mit der Aka­demie für Gefah­ren­ab­wehr deckt sie in rund 70 Lehrgängen und Semi­naren Themen der Feu­er­wehr- und Kata­stro­phen­schutz­aus­bil­dung ab. Jährlich werden mehr als 6.500 Fach- und Führungskräfte geschult.

Seit Mitte der 1990er Jahre war die Schule an den zwei Stand­orten Stein­acker­straße und Wen­delrot in Bruchsal unter­ge­bracht. Die Gebäude in der Stein­acker­straße stammten größten­teils aus den 1960er Jahren und waren stark sanie­rungsbedürftig. Eine Sanie­rung wäre nicht wirt­schaft­lich gewesen. Durch die Zusam­menführung auf dem Gelände im Wen­delrot kann die Lie­gen­schaft in der Stein­acker­straße auf­ge­geben werden. Das Areal soll künftig für Woh­nungen zur Verfügung stehen.

Die Neu­bauten haben eine zen­trale Wärme­ver­sor­gung. Zudem gibt es einen Nahwärme­ver­bund zwi­schen den Gebäuden der Lan­des­feu­er­wehr­schule. Ein gas­be­trie­benes Block­heiz­kraft­werk deckt den Wärme­be­darf. Der dabei pro­du­zierte Strom wird für den Eigen­be­darf ver­wendet und darüber hinaus in das öffent­liche Strom­netz ein­ge­speist.

Das Innen­mi­nis­te­rium finan­zierte die neuen Gebäude im Wert von 39 Mil­lionen Euro aus der Feu­er­schutz­steuer. Wei­tere rund 5 Mil­lionen Euro wurden in die Aus­stat­tung inves­tiert. Die Gebäude waren schon im April 2017 fer­tig­ge­stellt und bereits von den Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­bei­tern der Lan­des­feu­er­wehr­schule bezogen worden.

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Quelle: Finanz­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg