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Trotz knapper Kasse bekommt Wehr ihr Auto

Offenauvon Rudolf Landauer, HSt

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Offenau bekommt ein neues Fahr­zeug. Es ist ein Ersatz für ein 28 Jahre altes Löschauto, das jetzt still­ge­legt werden soll. Zur Chef­sache hat Kreis­brand­meister Uwe Vogel die Beschaf­fung von vier Fahr­zeugen des Typs LF 10/6 gemacht, das die Kom­munen Bra­cken­heim, Weins­berg, Sie­gels­bach und Offenau bekommen sollen. Um die Aus­schrei­bung durchführen zu können, braucht Vogel die Signale aus allen Gemeinden. Das bekam er jetzt auch aus Offenau.

Das neue Auto beinhaltet sogar einen ein­ge­bauten und aus­fahr­baren Licht­mast, der Einsätze bei Nacht erleich­tern soll. Dem Kreis­brand­meister gelang es, die vier Kom­munen unter einen Hut zu bekommen. Rund 200 000 Euro wird ein sol­ches Fahr­zeug kosten, schätzt Vogel. Die Aus­schrei­bung muss in ganz Europa vor­ge­nommen werden, klärte er das Gre­mium auf. Bürger­meister Michael Folk ergänzte, dass Uwe Vogels Arbeit kos­tenlos sei.

Ohne Dis­kus­sion beschloss der Gemein­derat die Betei­li­gung an der Aus­schrei­bung. Dass dies trotz der bekannten ange­spannten Finanz­lage der Gemeinde erfolgte, zeigt, dass man in Offenau dem Lösch- und Ret­tungs­wesen einen hohen Stel­len­wert einräumt.

Bild: Das 28 Jahre alte Löschfahr­zeug steht noch behütet vom hei­ligen St. Flo­rian in der Halle. Dort soll das neue Fahr­zeug ein­ziehen. (Foto: Rudolf Land­auer)