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Täglich ein "Weihnachtseinsatz"

Nordheimvon Marcel Karger, Feuerwehr Nordheim

Die Nord­heimer Funk­mel­de­empfänger hielten über die diesjährigen Weih­nachts­fei­er­tage nicht still - jeden Tag wurde man vom 23. bis 27. Dezember zu einem Ein­satz gerufen.

Am Tag vor Hei­lig­abend begann die „Serie“ mit einer „Tier­not­lage“. Ein her­ren­loser Hund wurde in einem Neu­bau­ge­biet auf­ge­funden.

Mit einer „Kehr­woche“ begann für die Ein­satzkräfte der Hei­lig­abend. Ein PKW verlor im Gewer­be­ge­biet Schaf­hohle und auf der L1106 Betriebs­mittel die auf­ge­nommen werden mussten.

In die Nord­hau­sener Asyl­un­ter­kunft wurde man von der dort instal­lierten Brand­mel­de­an­lage am ersten Weih­nachtstag um 18:30 Uhr „ein­ge­laden“. Dieser Brand­alarm stellte sich als als Alar­mie­rung durch einen Rauch­melder im Flur vor einer Küche heraus.

Der 26. Dezember war eine knappe Stunde alt. Eine ältere Mitbürgerin konnte sich nicht mehr bewegen und rief über den Notruf 112 nach Hilfe. Um Zutritt zu der Woh­nung zu erhalten musste die Ein­gangstüre mit Ein­bruch­werk­zeug geöffnet werden.

„Abend­essen“ gab es wie­der­holt in der Nord­hau­sener Asyl­un­ter­kunft am 27.12. um kurz nach 19 Uhr. Dieser Brand­alarm stellte sich erneut als als Küchen­dunst-Alar­mie­rung durch einen Rauch­melder im Flur heraus.

Neben den ungewöhnlich warmen Weih­nachts­tagen gab es somit auch ungewöhnlich viele auf­ein­an­der­fol­gende Ein­satz­tage für die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Nord­heim. Ins­ge­samt waren dies die Einsätze 27 bis 31 im Jahr 2015.