QR-Code zur Seite

"Seegras hat die Taucher behindert"

Obersulmvon Alexander Klug, HSt

Am Sams­tag­abend ist ein 36-jähriger Mann im Brei­ten­auer See ums Leben gekommen. Bei der Such­ak­tion mit DLRG-Ret­tern und Heil­bronner Feu­er­wehr fand ein Tau­cher der Feu­er­wehr den Mann. Markus Wid­mann ist Leiter des Tauch­we­sens bei der Heil­bronner Wehr.

Herr Wid­mann, waren Sie mit der Zeit zufrieden, in der die Feu­er­wehr den Unglücksort erreicht hat?

Markus Wid­mann: Vom Ausrücken bis zum Auf­finden des Mannes sind 44 Minuten ver­gangen, inklu­sive Anfahrt. Das ist gut.

Was sind die Beson­der­heiten bei der Suche im Brei­ten­auer See?

Wid­mann: Im Ver­gleich zu einem Fluss gibt es hier weniger Strömung. Außerdem ist die Sicht ver­gleichs­weise gut, der Tau­cher sieht einen bis ein­ein­halb Meter weit.

Und was ist pro­ble­ma­tisch?

Wid­mann: Zum einen die Größe des Sees, wobei die Angaben, wo der Mann zuletzt gesehen wurde, recht genau waren. Aber das viele See­gras hat die Tau­cher behin­dert. Die Pflanzen machen die Fort­be­we­gung mühsam, der Tau­cher muss sich durchkämpfen. Und sie sorgen dafür, dass die Leine, die den Tau­cher mit einem Kol­legen am Ufer ver­bindet, immer wieder hängen bleibt. Das wird von Jahr zu Jahr mehr.