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Schwerverletzte Person bei Forstarbeiten

Schwaigernvon Steffen Hartmann, Feuerwehr Schwaigern

Von Abtei­lungs­kom­man­dant Werner Sailer bekamen beide Stet­tener Gruppen in den ver­gan­genen zwei Wochen bei den jewei­ligen Gruppenübungen das selbe Sze­nario vor­ge­geben:

Das Ein­satz­stich­wort lau­tete "Ret­tung einer schwer­ver­letzte Person nach Forst­ar­beiten, Ret­tungs­dienst vor Ort"

Der unbe­kannte Ein­satzort auf dem Heu­chel­berg musste zuerst anhand der eben­falls mit­ge­teilten Koor­di­naten gesucht und gefunden werden. Dort ein­ge­troffen bot sich den Gruppen fol­gende Lage: Eine Person (in Form einer Übungs­puppe) lag unter einem umgestürzten­Baum, ober­halb einer steilen Böschung begraben. Der anwe­sende "Not­arzt" dia­gnos­ti­zierte schwere Becken- und Rip­penbrüche sowie­Un­ter­leibs­ver­let­zungen und bat um äußerste Vor­sicht und pati­en­ten­ge­rechte, scho­nende Ret­tung. Auf­grund dessen musste auf den nahe­lie­genden Ein­satz einer Motor­ket­tensäge ver­zichtet werden. Die Gruppen hoben dann, unterstützt durch hydrau­li­sche Ret­tungsgeräte wie Wagen­heber und Spreizer, den umgestürzten Baum vor­sichtig an, um ihn anschließend sicher zu unter­bauen und die Person dar­unter hervor zu holen. Nach der Auf­nahme auf die Kran­ken­trage und einer zwi­schen­zeit­li­chen Reani­ma­tion des Ver­letzten, musste dieser noch mit (lange ver­ges­sener) Technik auf der Trage gesi­chert und wohl­be­halten den Hang, wel­cher mit den Steck­lei­ter­teilen begehbar gemacht werden musste, hin­unter trans­por­tiert werden.

Beide Gruppen lösten die Auf­gaben auf unter­schied­liche Art und Weise jedoch in jeweils ein­wand­freier Ausführung.

Fazit: Ein kleines aber feines und doch abwechs­lungs­rei­ches Übungs­sze­nario.