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Rat und Tat bis heute

Neudenauvon Manfred Dod, HSt

Trut­bert Keim aus Neu­denau bringt so schnell nichts aus dem Gleich­ge­wicht. Meist hat er ein Lächeln auf den Lippen. Die Familie mit Ehe­frau Maria, Sohn und zwei Töchtern unterstützten den viel­seitig enga­gierten Vater bei seiner Arbeit. Keim, der vor kurzem 75 Jahre alt wurde, war Land- und Forst­wirt und als Kom­man­dant der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr maßgeb­lich am Aufbau der Ein­rich­tung betei­ligt.

Trut­bert Keim war, bevor er 1970 bei der Stadt Neu­denau seinen Dienst begann, Land­wirt im elter­li­chen Betrieb. Er trat am 29. April 1976 die Nach­folge von Paul Meckes an und wurde zum Kom­man­danten der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau ernannt. Anlässlich der Jubiläums­feier zum 115-jährigen Bestehen wurde vier Jahre später ein neues Löschfahr­zeug aus der Serie LF 8 in Betrieb genommen. Unter Keims Regie wurde fünf Jahre später das neue Feu­er­wehr­haus in der Sig­linger Straße ein­ge­weiht.

„Team­geist bezeugen die Leis­tungs­nach­weise der aktiven Flo­ri­ansjünger.“ Unter diesem Motto errang die Feu­er­wehr Neu­denau 1981 das Leis­tungs­ab­zei­chen in Silber. Fast par­allel zu seiner Ver­ab­schie­dung aus seinem Dienst bei der Stadt, hängte Trut­bert Keim Ende des Jahres 1994 auch den Feu­er­wehr­helm an den Nagel. Als ver­dienter Flo­rianjünger hält „TK“, wie er von Freunden auch genannt wird, der Feu­er­wehr noch mit Rat und Tat die Stange.

Bild: Trut­bert Keim war Jahr­zehnte lang ehren­amt­lich enga­giert. Foto: Man­fred Dod