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Professionelle Brandbekämpfer

Neckarsulmvon Redaktion HSt

Die Angehörigen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neckar­sulm haben sich auch im ver­gan­genen Jahr als pro­fes­sio­nelle Brandbekämpfer, Lebens­retter und Helfer in der Not erwiesen. „Das Feu­er­wehr­wesen in Neckar­sulm ist leis­tungsfähig", zog Kom­man­dant Her­mann Jochim bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung Bilanz, die jetzt für die Gesamt­wehr in der Feu­er­wache Neckar­sulm statt­fand.

Anhand des Jah­res­be­richts 2008 erläuterte der Kom­man­dant der Neckar­sulmer Feu­er­wehr die zurücklie­genden Einsätze, Übungen und Aus­bil­dungen. Ins­ge­samt 278-mal musste die Feu­er­wehr im ver­gan­genen Jahr ausrücken und damit eine kon­stant hohe Zahl an Einsätzen bewältigen. „Bei all diesen Einsätzen wurde dem in Not gera­tenen Bürger eine schnelle und pro­fes­sio­nelle Hilfe zuteil", stellte Her­mann Jochim fest. „Wir haben ein her­vor­ra­gendes Sicher­heits­netz in der Stadt."

Eine sta­bile Mit­glie­der­zahl sorgt dafür, dass die Leis­tungsfähig­keit der Feu­er­wehr auch in Zukunft gesi­chert ist. Die Gesamt­feu­er­wehr zählte im Berichts­jahr unverändert 156 frei­willig aktive Männer und Frauen, die im Durch­schnitt 33,6 Jahre alt sind. Die Ein­satz­ab­tei­lungen rekru­tieren sich zu 68 Pro­zent aus der Jugend­feu­er­wehr, die damit laut Her­mann Jochim „die tra­gende Säule unserer Feu­er­wehr" ist. Bei der diesjährigen Haupt­ver­samm­lung wurden acht voll aus­ge­bil­dete Mit­glieder der Jugend­feu­er­wehr in den aktiven Dienst über­nommen und mit Hand­schlag ver­pflichtet. Im ver­gan­genen Jahr hatte es zwölf Neu­auf­nahmen gegeben. „Rückgang ist ein Begriff, den wir in Neckar­sulm nicht kennen", kom­men­tierte Jugend­wart Sven Förschner die „tollen Über­nah­me­zahlen".

„Wir haben in Neckar­sulm eine Feu­er­wehr, die enorm leis­tungsfähig ist und hoch moti­vierte Männer und Frauen in ihren Reihen weiß", urteilte Oberbürger­meister Joa­chim Scholz. Er dankte den aktiven Feu­er­wehr­leuten für „her­vor­ra­gende Leis­tungen" in einem „her­aus­ra­genden Ehrenamt". Die Neckar­sulmer Wehr bringe in den Kreis­feu­er­wehr­ver­band „ein großes Stück Kom­pe­tenz und Sach­ver­stand" ein. Der Ver­band genieße auf Lan­des­ebene einen „außeror­dent­lich guten Ruf", stellte Rein­hold Gall, der neu gewählte Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes, fest.

Ehrung Zu diesem Ruf tragen beson­ders die­je­nigen Feu­er­wehr­angehörigen bei, die sich seit Jahr­zehnten unei­gennützig in den Dienst der All­ge­mein­heit stellen. Für eine Rekord­mit­glied­schaft von 60 Jahren wurde Ober­brand­meister Hans Ober­hardt geehrt.

Das Ehren­kreuz in Silber für 25 Jahre im aktiven Feu­er­wehr­dienst erhielten Rainer Gurr, Andreas Kapp, Wolf­gang Kapp, Markus Kiy, Andreas Noack, Torsten Rönisch, Arnd Seufer, Ralf Zart­mann, Ludwig Zoll und Klaus Zuber.

Bild: Für 25 Jahre im Dienst ehrten Her­mann Jochim und Oberbürger­meister Scholz (rechts) die Neckar­sulmer Feu­er­wehrmänner. Von links: Torsten Rönisch, Markus Kiy, Ludwig Zoll, Klaus Zuber, Rainer Gurr, Ralf Zart­mann und Arnd Seufer.