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Notfalllineal im Rettungswagen

von Redaktion HSt

Die Tech­ni­ker­kran­ken­kasse (TK) stattet alle 600 Ret­tungs­wagen und Ret­tungs­hub­schrauber in Baden-Württem­berg mit soge­nannten Not­fall­li­nealen aus. Damit können Notärzte und Ret­tungs­as­sis­tenten Not­fall­me­di­ka­mente für Kinder richtig dosieren. In Heil­bronn wurde das Lineal jetzt vor­ge­stellt.

Der Not­arzt legt das Lineal neben das Kind und kann anhand der Körpergröße die Dosie­rung der am häufigsten bei Notfällen ein­ge­setzten Medi­ka­mente ablesen. "Für uns ist das Not­fall­li­neal ein will­kom­menes Hilfs­mittel, um uns bei der Ver­sor­gung der Kinder zu unterstützen", sagt Lars Won­ne­berger, Lehr-Ret­tungs­as­sis­tent und Aus­bilder beim ASB in Heil­bronn. Nach Einschätzung von Experten kommt es bei Kin­dern dreimal so häufig zu fal­schen Dosie­rungen wie bei Erwach­senen.

Baden-Württem­berg ist das erste Bun­des­land, indem das Not­fall­li­neal flächen­de­ckend zum Ein­satz kommt. Es geht auf eine Initia­tive der Notärzte im Südwesten, der TK Baden-Württem­berg sowie der Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen DRK, ASB, Johan­niter und Mal­teser zurück.