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Neues Pferd im Stall

Bad Rappenauvon Andreas Bödinger

Von einem "neuen Pferd im Stall" kann man bei der neuen DLK der Feu­er­wehr Bad Rap­penau im wahrsten Sinne des Wortes spre­chen. Geht die Feu­er­wehr Bad Rap­penau doch mit dem Design des neuen Fahr­zeuges völlig neue Wege.

"Wir wollen uns mit dem Design unserer neuen Dreh­leiter kei­nes­wegs von anderen Feu­er­wehren abgrenzen, son­dern ein für die Zukunft rich­tungs­wei­sendes Design­kon­zept, unter dem Dach der DIN 14502-3, in der Feu­er­wehr Bad Rap­penau einführen. Mit dem Bad Rap­pen­auer Logo auf dem Fahr­zeug möchten wir uns einer­seits als aktiver Teil der Stadt präsen­tieren, ande­rer­seits haben wir einen erheb­li­chen Schutz der Mann­schaft und des Fahr­zeuges erreicht, da das Stadt­logo in retro­re­flek­tie­render Folie geklebt wurde", so Abtei­lungs­kom­man­dant Andreas Bödinger

Als erste Feu­er­wehr im Land­kreis erhielten die Bad Rap­penau Flo­ri­ansjünger Ende Sep­tember Ihre neue DLA(K) 23-12 GLT CS von der Firma Iveco Magirus Brand­schutz­technik.

Beson­der­heit an dem Fahr­zeug ist der 3,50 Meter lange und um 75° abwin­kel­baren Gelenkarm, wel­cher durch eine zusätzliche Tele­skop­stufe auf 4,70 Meter aus­ge­fahren werden kann, was eine Ver­bes­se­rung des Ret­tungs­be­rei­ches um ca. 30% bewirkt.

Neben der Norm­be­la­dung für Hub­ret­tungs­fahr­zeuge und umfang­rei­cher Anbaugeräte für den Ret­tungs­korb wurde unter anderem ein Sprung­retter, ein Gerätesatz Absturz­si­che­rung und eine Korb­trage auf dem Fahr­zeug ver­lastet.

Durch die neue variable Abstützbreite von 2,40 Meter bis 5,20 Meter ist eine opti­male Aus­nut­zung der Platz­verhältnisse an der Ein­satz­stelle gewährleistet.

Nach erfolg­rei­cher gemein­samer Aus­schrei­bung mit der Feu­er­wehr Lauffen am Neckar, ist es geplant die offi­zi­elle Übergabe des Fahr­zeuges mit den Freunden aus Lauffen zu feiern.