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Neue Werkfeuerwehr hat ihren Betrieb aufgenommen

Als siebte Werk­feu­er­wehr im Land­kreis Heil­bronn hat die Werk­feu­er­wehr der Walter Söhner GmbH & Co. KG in Schwai­gern Ende des ver­gan­genen Jahres die offi­zi­elle Aner­ken­nung durch das Land­ratsamt bekommen.

Nach­fol­gend stellt Kom­man­dant Timo Decker den Betrieb und die Werk­feu­er­wehr vor.

Walter Söhner GmbH & Co. KG mit eigener Werk­feu­er­wehr

In fünf Minuten start­klar – die Werk­feu­er­wehr darf nach der Aner­ken­nung durch die Auf­sichtsbehörde nun offi­ziell durch­starten.

Seit Ende November darf sich die Feu­er­wehr der Walter Söhner GmbH & Co. KG ganz offi­ziell als Werk­feu­er­wehr bezeichnen. Die meisten der Feu­er­wehr­leute der Wehr sind auch in den Frei­wil­ligen Feu­er­wehren ihrer Städte und Gemeinden aktiv. Viele von ihnen sind aus­ge­bil­dete Atem­schutzgeräteträger.

Auf­grund der ständigen Wei­ter­ent­wick­lung des Unter­neh­mens, der bau­li­chen Situa­tion und den damit ent­stan­denen Risiken, wurde die Ein­rich­tung einer Werk­feu­er­wehr zum Schutz des Betriebes ent­spre­chend § 19 (4) FwGBW erfor­der­lich. Diese For­de­rung wurde in einem Brand­schutz­kon­zept, erstellt durch ein Inge­nieurbüro, unter­mauert.

Das Leis­tungs­spek­trum der Walter Söhner GmbH & Co. KG ist anspruchs­voll und umfasst die Her­stel­lung von Pro­to­typen-, Etagen-, 3-Platten-, Heißkanal- und Mehr­kom­po­nen­ten­werk­zeugen sowie Werk­zeugen zur Band- und Rotor-/Stator-Umsprit­zung. Das Unter­nehmen ver­ar­beitet dabei alle gängigen unverstärkten und verstärkten tech­ni­schen Kunst­stoffe sowie Hoch­leis­tungs­kunst­stoffe und ver­edelte Metalle. Dank modernster Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gien, hand­werk­li­chem Können und langjähriger Erfah­rung in den unter­schied­lichsten Tech­no­lo­gien können die Kunden auf Fach­kom­pe­tenz ver­trauen, die den Fokus auf opti­male, wirt­schaft­liche Sys­temlösungen legt.

Die Lie­gen­schaften des Unter­neh­mens unter­teilen sich in 3 eigenständige Baukörper welche jeweils durch eine öffent­liche Straße getrennt sind. Eine unter­ir­di­sche Tunnel-Ver­bin­dung sichert die Ver­bin­dung zwi­schen den ein­zelnen Pro­duk­tions- und Logis­tik­be­rei­chen. Die Gebäude­kom­plexe sind in die Bereiche A, B, C und D auf­ge­glie­dert, die zu Teilen in Mas­siv­bau­weise in klein­glied­rigen Abschnitten erstellt wurden.

Die Werk­feu­er­wehr ent­spricht bezüglich Aufbau, Aus­bil­dung und Ausrüstung den Erfor­der­nissen, sowohl des zu schützenden Betriebes, als auch der einer öffent­li­chen Feu­er­wehr. In Zeiten, in denen immer höhere Anfor­de­rungen an die Pro­duk­tivität und Wirt­schaft­lich­keit der Unter­nehmen gestellt werden, stiegen auch die Anfor­de­rungen an die betrieb­liche Gefah­ren­ab­wehr.

Zu den Auf­gaben der Werk­feu­er­wehr gehören neben den eigent­li­chen Kern­auf­gaben wie die Brandbekämpfung und tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung der Ret­tungs­dienst, sowie der vor­beu­gende Brand­schutz. Aber auch Auf­gaben wie die War­tungen der brand­schutz­tech­ni­schen Anlagen, Abnahmen von feu­ergefährli­chen Arbeiten, Prüfung der kraftbetätigten Türen und Tore sowie von Lei­tern und Tritte dazu. Wei­terhin kümmern sich die Mit­ar­beiter um die Schlüssel­ver­wal­tung und die Pflege der Sanitätskästen, den Win­ter­dienst, die Ver­kehrsüber­wa­chung und den Betrieb der eigenen Alarm­zen­trale in der die Not­rufe während der Arbeits­zeit auf­laufen.

Auf­grund der Auf­ga­ben­viel­falt der abwechs­lungs­rei­chen und höchst ver­ant­wor­tungs­vollen Auf­gaben rund um die Sicher­heit bei der Walter Söhner GmbH & Co. KG ist hier ein internes Dienst­leis­tungs­zen­trum ins Leben gerufen worden.

Um allen Anfor­de­rungen, aber auch der Auf­ga­ben­viel­falt gerecht zu werden, wurden zwei Mit­ar­beiter für die Auf­gaben ein­ge­stellt. Mit Timo Decker als Leiter, Peter Hügle als stellv. Werk­feu­er­wehr­kom­man­dant und Sebas­tian Alt als Gerätewart, arbeiten momentan drei Mann haupt­amt­lich für die Sicher­heit des Unter­neh­mens. Unterstützt werden die sie von den Kame­raden der Frei­wil­ligen Werk­feu­er­wehr, die bei Bedarf über ein internes Alar­mie­rungs­system, oder über die ILS Heil­bronn gerufen werden, um die anfal­lenden Auf­gaben zu bewältigen.