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Mit über 200 PS schnell zum Einsatzort

Möckmühlvon Rudolf Landauer, HSt

Schon die Fahr­zeug­be­zeich­nung macht die Eigen­schaften des Vor­ausrüstwagen (VRW) deut­lich: Der VRW eilt voraus zum Ein­satzort und das auf dem schnellsten Weg. Dafür sorgen in dem VW T6 4 Motion Allrad die 204 PS, die das sieben Gang Voll­au­to­ma­tik­ge­triebe antreiben. VRW ist die offi­zi­elle Bezeich­nung des neuen Fahr­zeugs der Möckmühler Feu­er­wehr. Mit dieser Motor­leis­tung kann das Fahr­zeug auch mit vier Mann Besat­zung die steilen Pas­sagen in Möckmühl, etwa den Zubringer hoch zur Auto­bahn, bewältigen.

„Was kann es für einen Bürger­meister schöneres geben, als bei Frühlings­wetter und zur Eröffnung des Frühlings­festes unserer Feu­er­wehr ein aus­ge­spro­chen wich­tiges Fahr­zeug zu überg­eben?“, brachte es Ulrich Stammer auf den Punkt. Der Möckmühler Gemein­derat und die Ver­wal­tung seien sich ihrer Ver­pflich­tung bewusst, die Feu­er­wehr mit dem erfor­der­li­chen und modernen Equip­ment aus­zu­statten. Das habe man in der Ver­gan­gen­heit und auch jetzt gezeigt, fügte Stammer hinzu. Ihn habe beein­druckt, dass die Mit­glieder der Feu­er­wehr viele Eigen­leis­tungen an dem neuen Fahr­zeug erbrachten, um es für die Beson­der­heiten Möckmühls ein­satzfähig zu machen.

Zuschüsse 160 000 Euro lau­tete die Kos­tenschätzung, die der Gemein­derat auch geneh­migte. Die Firma Schäfer aus Ober­der­dingen erhielt den Zuschlag und lie­ferte der Feu­er­wehr den VRW für knapp 128 000 Euro. Das Land Baden-Württem­berg gewährte einen Zuschuss in Höhe von 41 500 Euro. Wegen der überörtli­chen Ein­set­zung des Fahr­zeugs steu­erte der Land­kreis Heil­bronn einen Zuschuss in Höhe von rund 27 000 Euro bei. Den ver­blieben Rest hat die Stadt Möckmühl aus Haus­halts­mit­teln auf­zu­bringen.

Bei der Übergabe des VRW auf dem unteren Markt­platz waren zahl­reiche Gäste und Feu­er­wehr­leute dabei. Möckmühls Kom­man­dant Uwe Thoma zeigte sich erfreut, den VRW in Dienst zu stellen. Für ihre stetig anspruchs­voller gewor­denen Einsätze benötigt die Feu­er­wehr eine gute Geräteaus­stat­tung, hob er hervor. Als Über­land­hil­fe­wehr sei die Feu­er­wehr Möckmühl für ein sehr großes Gebiet im nördli­chen Land­kreis Heil­bronn zuständig und betreue auf der BAB 81 31 Kilo­meter Strecke. Den hierbei anfal­lenden Her­aus­for­de­rungen stellt sich die Feu­er­wehr mit diesem Neu­zu­gang zur Gefah­ren­ab­wehr. „Der VRW wird wert­volle Dienste leisten.“

Anfor­de­rungen Auch Kreis­brand­meister Uwe Vogel betonte, dass das Fahr­zeug genau auf die Möckmühler Bedürfnisse zuge­schnitten sei , daher sei ihm eine posi­tive Bear­bei­tung der Anträge leicht gefallen. Das tech­nisch über­holte 24 Jahre alte Vorgänger­fahr­zeug wurde den Anfor­de­rungen nicht mehr gerecht. Auch der Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bands, Rein­hold Gall, sieht die Beschaf­fung positiv: „In Möckmühl bewegt sich halt was“, sagte er.