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Lob für Löschbezirk

Landkreis Heilbronnvon Nicole Theuer, HSt

Das erste Seminar des Löschbe­zirkes Bad Rap­penau – Eppingen fand am 16.04.15 in Kirchardt statt.

Die Führungskräfte der Wehren aus Bad Rap­penau, Eppingen, Gem­mingen, Kirchardt, Itt­lingrn und Sie­gels­bach, trafen sich zu ihrem ersten Seminar des Löschbe­zirkes in der Fest­halle in Kirchardt.

Zur Auftat des Semi­nars gab es eine inter­es­sante Einführung der Unfall­kasse Baden – Württem­berg, ver­treten durch Herr Obergöker, der den Kame­raden das Semi­nars, an ver­schie­denen Pra­xis­nahen Bei­spielen, den Umgang mit den Sicher­heit und Unfall­verhütungs­vor­schriften nahe­legte.

Löschbe­zirke gibt es im Land­kreis Heil­bronn schon lange, aus drei Löschbe­zirken wurden jetzt fünf, erläuterte Kreis­brand­meister, Uwe Vogel zum Auf­takt seiner Ausführungen.

Immer wenn es zu größeren Scha­dens­lagen kommt, und verstärkt Ein­satzkräfte vor Ort gebraucht werden, kommt der Löschbe­zirk zum Ein­satz und es kommen tak­ti­sche Ein­heiten (Löschzüge) zur Unterstützung dazu.

Nach Vogels Ausführungen funk­tio­nieren die Löschbe­zirke im All­ge­meinen aus­ge­zeichnet, ins­be­son­dere die Zusam­men­ar­beit Bad Rap­penau - Eppingen.

Unsere ersten Ansprech­partner sind die Kom­man­danten der Mit­gliedsstärksten Wehren, die hier ver­sam­melten Führungskräfte sind für uns Mul­ti­pli­ka­toren, um die Infor­ma­tionen wei­ter­zu­geben.

Außerdem seien die Wehren des Löschbe­zirkes ange­halten, bei der Aus­bil­dung und Anschaf­fungen zusam­men­zu­ar­beiten, so Vogel.

Den Letzten Ein­satz bei dem der Löschbe­zirk Bad Rap­penau – Eppingen vollständig vor Ort war, war der Brand in Kirchardt – Ber­wangen in einem Betrieb.

Im Ernst­fall werden nicht nur gut aus­ge­bil­dete und Ein­satz­breite Wehren gebraucht, son­dern auch eine funk­tio­nie­rende Orga­ni­sa­tion.

Und genau darüber macht sich eine Arbeits­gruppe Gedanken, wozu auch der stv. Kom­man­dant der Feu­er­wehr Eppingen, Frank Pitz gehört.

In seinen Ausführungen Berich­tete Frank Pitz über die Arbeits­gruppe , und die ver­schie­denen Gefah­ren­ab­wehr­stufen.

Diese Arbeits­gruppe erar­beitet eine Alarm - und Ausrücke­ord­nung, die künftig in fünf Stufen unter­teilt sein wird.

In den ersten beiden untersten Stufen bleibt die Ver­ant­wor­tung bei klei­neren Einsätzen bei den Örtli­chen Wehren.

Ab einer gewissen Ein­satzgröße, Scha­dens­lage mit meh­reren Wehren wird ein zweiter Ein­satz­leit­wagen alar­miert, und der Über­kom­mu­nale Führungs­stab kommt zum Ein­satz.

Bei den Seminar in Kirchardt ging es nicht nur um Orga­ni­sa­to­ri­sches sonder auch um Prak­ti­sches, worüber der stv. Kreis­feu­er­wehr­ver­bands­vor­sit­zende Martin Kuh­mann in seinen Worten zu berichten wusste.

In den Letzten Jahren wurden Mit­glieder für Jugend­feu­er­wehren beworben.

In diesem Jahr möchte der Kreis­feu­er­wehr­ver­band eine Wer­be­ak­tion für die Alters­gruppe 18 bis 50 Jahre starten.

Für diese Vor­haben hat der Kreis­feu­er­wehr­ver­band ein land­kreis­weites Akti­ons­wo­chen­ende am 12. und 13. Sep­tember aus­ge­sucht.

Es kann sich jede Wehr den Termin an dem Wochen­ende selbst aus­su­chen, an dem es diese Aktion in Ihrer Gemeinde oder Stadt durchführt berich­tete Martin Kuh­mann. Die Wer­be­ak­tion steht unter dem Motto „Mach mit, werde jetzt Aktiv“, hier will man den Mitbürgern Feu­er­wehr zum anfassen präsen­tieren, bei denen die Bürger selbst aktiv werden können und einmal den Umgang mit hydrau­li­schen Ret­tungsgeräten oder Strahl­rohren selbst aus­pro­bieren können..

Es gibt hierfür Land­kreis­weite ein­heit­liche Wer­be­mittel, vom ein­fa­chen Poster über Roll UP's und Spann­pl­akten bis zu Hand­zet­teln. Man will an diesem Tag ein­fach mit den Mitbürgern ins Gespräch kommen und Ihnen die Arbeit der Feu­er­wehr näher bringen.

Man hoffe auf eine möglichst hohe Betei­li­gung der Wehren des Land­kreises, die Anmel­dungen sowie der Wer­be­mit­tel­ka­talog werden bis Ende April an die Wehren ver­sandt. Ebenso soll dieses Akti­ons­wo­chen­ende Medial begleitet und hier­durch beworben werden.

Bilder: „Kraich­gau­Stimme/Theuer“.