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Lob für Arbeit der Jugendwehr

Pfaffenhofenvon Werner Stuber, HSt

Gemessen an den Einsätzen war 2014 ein ruhiges Jahr für die Pfaf­fen­ho­fener Feu­er­wehr. Die besteht aktuell aus 40 Männern und fünf Frauen in der Ein­satz­ab­tei­lung, 14 Jungs und zwei Mädels in der Jugend­feu­er­wehr und 16 Männern in der Alters­ab­tei­lung, berich­tete Mat­thias Fried bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung.

Gebäude­brand

Gerade mal zwei Kleinbrände, ein Stroh­haufen und ein bren­nender Klei­der­con­tainer, hat der Feu­er­wehr­kom­man­dant im ver­gan­genen Jahr notiert. Dazu noch ein als „Pkw-Brand“ gemel­deter Ein­satz, der sich beim Ein­treffen der Wehr aller­dings als rich­tiger Gebäude­brand ent­puppte. „Das hätte ein Großbrand werden können“, schil­derte Fried die damals im wahrsten Sinn brenz­lige Situa­tion. Einmal wurde die Feu­er­wehr schließlich zur Nach­bar­schafts­hilfe nach Och­sen­burg gerufen.

Ausdrücklich lobte der Kom­man­dant die inzwi­schen sehr gute Zusam­men­ar­beit mit den Nach­bar­wehren aller Zabergäuge­meinden. Die geht soweit, dass in Güglingen arbei­tende Pfaf­fen­ho­fener Feu­er­wehrkräfte auch Einsätze mit der Güglinger Wehr fahren.

Aus­bil­dung

Viel Zeit wurde im ver­gan­genen Jahr in die Aus- und Wei­ter­bil­dung und in die all­mo­nat­li­chen Übungs­dienste inves­tiert. Bei überörtli­chen Lehrgängen wurden fünf Truppführer und eine Truppführerin aus­ge­bildet. Drei Nach­wuchskräfte absol­vierten ihre Grund­aus­bil­dung und den Fun­ker­lehr­gang, und drei Maschi­nisten machten den Lkw-Führer­schein fürs Tanklöschfahr­zeug. „Und ganz nebenbei“, so der Kom­man­dant, schafften zwölf Männer und Frauen noch das sil­berne Feu­er­wehr-Leis­tungs­ab­zei­chen. „Es ist nicht selbst­verständlich, dass in heu­tiger Zeit junge Frauen und Männer über 100 Frei­zeit­stunden opfern, um sich bei der Feu­er­wehr für den Dienst zur Hilfe am Nächsten aus- und wei­ter­bilden zu lassen“, zollte Mat­thias Fried den Lehr­gangs- und Leis­tungs­ab­zei­chen­ab­sol­venten Aner­ken­nung.

Ein erleb­nis­rei­ches Jahr hatten auch die Jungs und Mädels der Jugend­feu­er­wehr. Über deren Gescheh­nisse bei 24 Übungs­ter­minen und anderen gesel­ligen Ver­an­stal­tungen berich­tete Jugend­leiter Johannes Stuber. „Die Jugend­feu­er­wehr ist unsere Zukunft“, würdigte Kom­man­dant Fried das Enga­ge­ment des Jugend­be­treu­er­teams. Denn mit Milanka Fried und Leon Scheid werden auch in diesem Jahr zwei junge Feu­er­wehranwärter bei den Aktiven auf­ge­nommen.

Applaus

Mit großem Applaus und einem Geschenk­korb wurde Helmut Böckle ver­ab­schiedet. Der Ehren­kom­man­dant gab aus gesund­heit­li­chen Gründen die Lei­tung der vor 19 Jahren von ihm gegründeten Alters­ab­tei­lung auf. Kom­mis­sa­ri­scher Nach­folger bis zur Wahl im nächsten Jahr ist Roland Kux. Seit 25 Jahren sind Jochen Harsch und Horst Mächtle bei der Wehr. Ihnen hef­tete der Kom­man­dant das sil­berne Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen an die Uni­form. Und Bürger­meister Dieter Böhringer würdigte das Enga­ge­ment der beiden mit der Ver­dienst­me­daille der Gemeinde in Bronze.

Bild: Ehrung für 25 Jahre Feu­er­wehr­dienst: (von links) Kom­man­dant Mat­thias Fried mit Jochen Harsch, Horst Mächtle und Bürger­meister Dieter Böhringer. Foto: Stuber