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Kommandant zum sechsten Mal im Amt bestätigt

Widdernvon Steffen Heizereder, HSt

2011, ein Super­wahl­jahr, nicht nur in der Politik, son­dern auch bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Wid­dern. Für die Flo­ri­ansjünger galt es in diesem Jahr die Posten des Kom­man­danten der Gesamt­wehr, des Stell­ver­tre­ters sowie der Abtei­lungs­kom­man­danten in Wid­dern und Unterk­essach und deren Stell­ver­treter zu wählen. Bei der Gene­ral­ver­samm­lung am 18. Februar hatte die Feu­er­wehr die neue Führungs­spitze bestellt. Am Diens­tag­abend stimmte der Gemein­derat dem ein­stimmig zu.

Offen­kundig war geworden, dass die bis­he­rigen Wahl­pe­ri­oden ein großes Risiko bargen. Die gesamte Führungs­spitze der Feu­er­wehr hätte auf einmal weg­bre­chen können. Des­halb wurden die Amts­zeiten der Funk­tionäre nun ein­malig unter­schied­lich lang gestaltet.

Lange Lauf­bahn Auf fünf wei­tere Jahre wurde Wolf­gang Schlägel zum Kom­man­danten der Gesamt­wehr gewählt. Schlägel, der 1973 der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr bei­getreten ist, tritt damit seine siebte Amts­zeit an. Bereits seit 1980 übt er das Amt des Feu­er­wehr­kom­man­danten aus. Schlägel wurde eben­falls als Abtei­lungs­kom­man­dant der Wid­derner Wehr bestätigt, aller­dings nur für wei­tere drei Jahre. Die beiden stell­ver­tre­tenden Abtei­lungs­kom­man­danten in Wid­dern sind Gerd Hes­pelt und Patrick Erhardt.

In Unterk­essach wurde Erich Herr­mann zum Abtei­lungs­leiter auf vier Jahre gewählt. Sein Stell­ver­treter wird in den kom­menden Jahren Chris­tian Walch sein. Herr­mann wurde zudem zum stell­ver­tre­tenden Kom­man­danten der Gesamt­wehr auf fünf Jahre gewählt.

Alar­mie­rung Anlässlich der Gemein­de­rat­sit­zung stellte Kom­man­dant Schlägel den anwe­senden Räten und Bürgern den Feu­er­wehr­be­richt für das ver­gan­gene Jahr vor. Die Gesamtstärke der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr betrug zum 31. Dezember 98 Mit­glieder, 38 in Wid­dern, 34 in Unterk­essach und 26 in der Jugend­feu­er­wehr. Kom­man­dant Schlägel lobte vor allem den guten Aus­bil­dungs­stand. 64 Mit­glieder haben die Grund­aus­bil­dung zum Trupp­mann absol­viert.

Im ver­gan­genen Jahr wurde die Feu­er­wehr in Wid­dern 29 mal alar­miert, dar­unter war auch ein Fehl­alarm. Die Zahl der Alar­mie­rungen hat dabei in den letzten Jahren deut­lich zuge­nommen. Schlägel erin­nert sich noch an Jahre, an denen es fast gar keine Einsätze für die Feu­er­wehr gab. Ins­ge­samt errech­nete der Kom­man­dant für die Abtei­lung Wid­dern etwa 325 Ein­satz­stunden. Die Ausrückzeit betrug dabei zwi­schen drei und fünf Minuten. Hinzu kommen zwölf Übungen, die im letzten Jahr in Unterk­essach abge­halten wurden und deren acht in Wid­dern.

"Wir können uns als Stadt ein wenig mit einem neuen Feu­er­wehr­haus bedanken, in dem man sich wohlfühlen kann", meinte Bürger­meister Michael Rei­nert. Der Neubau des Gerätehauses erklärte aller­dings auch die relativ geringe Anzahl der Übungen für die Wehr in Wid­dern, wie Schlägel erklärte. Zwei- bis drei­tau­send Stunden hätten die Feu­er­wehr­leute am Neubau mit­ge­ar­beitet, schätzte Schlägel deut­lich mehr als ursprünglich ver­an­schlagt waren.