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Kameradschaftstreffen der Feuerwehrkommandanten des Bezirks IV Möckmühl-Neuenstadt in Hardthausen

Landkreis Heilbronnvon Feuerwehr Möckmühl

Das alljährliche Kom­man­dan­ten­treffen des Bezirks IV, Möckmühl-Neu­en­stadt, fand in diesem Jahr in Hardt­hausen statt, wobei zwei Feu­er­wehren, nämlich die DLR Werk­feu­er­wehr sowie die Feu­er­wehr Hardt­hausen dieses Treffen gemeinsam aus­rich­teten.

Knapp über 100 Per­sonen wurden von Uwe Thoma, Kom­man­dant der FF Möckmühl und für diese Treffen ver­ant­wort­lich, ein­ge­laden. Davon mel­deten sich immerhin 86 Per­sonen an. Das Treffen begann im DLR Ver­suchs­zen­trum, wo der Möckmühler Kom­man­dant die zahl­rei­chen Gäste zunächst begrüßte und anschließend Bürger­meister Harry Brunnet um einige Grußworte bat. Der Hardt­hau­sener Schultes gab einen kom­pletten Über­blick über die der­zei­tige Situa­tion des DLR Zen­trums sowie die in diesem Jahr durch die gemeinde Hardt­hausen ausgeübte Paten­schaft über die kom­pletten europäischen Raum­fahrt­zen­tren. Er dankte aber auch den Führungskräften dieser acht Feu­er­wehren sowie der DLR Werk­feu­er­wehr für deren ständigen Ein­satz und die Bemühungen um die Kame­rad­schafts­pflege.

Anschließend begrüßte Dipl.-Ing. Markus Pro­hazka die Kom­man­danten samt ihren Frauen im Namen des DLR. Er erläuterte in einem kurzen Power-Point-Vor­trag den bereich der Sicher­heit am DLR-Standort Lam­polds­hausen und wies mehr­mals darauf hin, dass die dor­tige Werk­feu­er­wehr eine sehr wich­tige Ein­rich­tung für das Unter­nehmen dar­stellt. Ins­ge­samt gibt es vier haupt­amt­liche Feu­er­wehrkräfte und 15 Frei­wil­lige, welche im Ernst­fall aus dem Betrieb her­aus­ge­zogen werden. Als zuständige Über­land­hil­fe­wehr würde bei einem größeren Ernst­fall die Feu­er­wehr Möckmühl diesen Kame­raden zusätzliche Unterstützung leisten.

Danach ging es hinaus in das weitläufige Werksgelände, wel­ches sich har­mo­nisch in den Harthäuser Wald einfügt. Zwar waren die ersten Bäume schon grün und ließen den anste­henden Frühling nicht nur erahnen, doch der Dau­er­regen an diesem Nach­mittag erfor­derte jede Menge Regen­schirme. Dieter Balz, ehe­ma­liger Mit­ar­beiter im DLR führte die beiden Gruppen sicher durch das Gelände zum Prüfstand 5, wo ein Ori­ginal Aria­ne­trieb­werk mon­tiert war und einem Ver­such am kom­menden Dienstag ent­gegen sah. Dipl.-Ing. Anja Frank erklärte in kom­pe­tenter Weise und recht anschauend den Aufbau solch eines Treib­werkes sowie den Sinn eines Pro­be­laufes und die Aus­wer­tung der dabei gewonnen Erkennt­nisse. Danach ging es weiter in das Museum, wo Adolf Frank, eben­falls ehe­ma­liger Mit­ar­beiter des DLR, mit viel Wissen und Einfühlungs­vermögen durch die Halle führte. Dort war sehr anschau­lich auf­ge­baut, was sich in den zurücklie­genden Jahren an diesem Standort so alles ent­wi­ckelt hat. So manche Errun­gen­schaft ist hier dabei, auf welche die Mit­ar­beiter stolz sein können und das dabei ent­wi­ckelte Know How ist zum Teil ein­zig­artig im Bereich der Raum­fahrt und sichert diesen Standort in Lam­polds­hausen.

Wie inter­es­sant und aus­baufähig dieser Nach­mittag war schlägt sich darin nieder, dass mit über einer Stunde Verspätung der Emp­fang in der Unter­kunft der dor­tigen Werk­feu­er­wehr statt­fand. Die Kame­raden luden zu einem kleinen Steh­emp­fang mit Sekt und einem Imbiss. Hierbei ver­ab­schie­dete sich BM Brunnet, wel­cher bis dahin den Rund­gang mit den Führungskräften beglei­tete, von der Gesell­schaft, da er noch wei­tere Ter­mine wahr­zu­nehmen hatte. Kom­man­dant Uwe Thoma nützte die Pause um den Führern vom DLR sowie den beiden Kame­raden DLR Werk­feu­er­wehr, Kom­man­dant Rainer Hasenfuß und sein Stell­ver­treter Volker Krebs, für einen außergewöhnli­chen Nach­mittag zu danken und über­reichte als kleine Aner­ken­nung jeweils ein Weinpräsent. Im wei­teren Ver­lauf gab er einen kurzen Bericht über die in der ver­gan­genen Woche statt­ge­funden Aus­schuss­sit­zung des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes unter der Führung des neu gewählten Vor­sit­zenden Rein­hold Gall. Er ani­mierte dabei die Führungskräfte, im Anschluss der wei­teren Feier, über die ein­zelnen Punkte zu dis­ku­tieren und gege­be­nen­falls auch Vor­schläge über die ein­zelnen Themen zu unter­breiten.

Sein Dank galt zum Abschluss noch­mals der Feu­er­wehr Hardt­hausen und der Werk­feu­er­wehr DLR, für die Bereit­schaft dieses Treffen aus­zu­richten. Der wirk­lich sehr große Zuspruch der Teil­nehmer macht deut­lich, dass ein sol­ches Treffen auch im nächsten Jahr unbe­dingt wieder statt­finden muss. Die dabei direkt ange­spro­chene Feu­er­wehr Roig­heim wirkte dabei nicht unbe­dingt ableh­nend, ebenso die für das Fol­ge­jahr ange­dachte Feu­er­wehr Neu­en­stadt, welche sich am späten Abend bereits erste Gedanken über geeig­nete Lokalitäten und Pro­gramm­punkte machten.

Somit dürfte ein Fort­be­stand dieses beliebten Tref­fens gesi­chert sein. Mit deut­li­cher Verspätung machten sich zahl­reiche MTW und KdoW auf zur Fahrt in Rich­tung Kocher­steins­feld in die dor­tige Dorf­schmiede. Hier erwar­tete die Gesell­schaft zunächst Kaffee und ein üppiges Kuchen­buffet wel­ches vom Hardt­hau­sener Kom­man­dant, Klaus Herold eröffnet wurde. Er begrüßte jetzt die Gäste auf das Herz­lichste in seiner schönen Gemeinde. Bei den ver­schie­densten Gesprächen ver­flog die Zeit wie im Fluge, bis sich Wolf­gang Gebert, Chef und Besitzer der Dorf­schmiede, zu Wort mel­dete und mit einer Wein­probe aus seinen selbst aus­ge­bauten Weinen begann. Gekonnt erklärte er den Start dieser Probe, in wel­ches sich ein vorzügli­ches und sehr reich­hal­tiges Menü einfügte. Gute ein­ein­halb Stunden berich­tete er voller Stolz über die ins­ge­samt fünf kre­denzten Weine aus seinem Hause welche wirk­lich exzel­lent zu den ein­zelnen Gängen passten.

Im Anschluss an diesen Pro­gramm­punkt wurde noch eine gute Kame­rad­schafts­pflege betrieben, bevor sich gegen Mit­ter­nacht die Ver­samm­lung so langsam auflöste und ein wieder einmal unver­gess­li­ches Kom­man­dan­ten­treffen zu Ende ging, bei wel­chem wirk­lich alles passte.

Ein herz­li­ches Dan­keschön ergeht an die Werk­feu­er­wehr DLR und an die Feu­er­wehr Hardt­hausen für die Aus­tra­gung dieses Tref­fens, an Dipl.-Ing. Anja Frank, Dipl.-Ing. Markus Pro­hazka, Adolf Frank und Dieter Balz für die Führung durch das DLR, an Bürger­meister Harry Brunnet für die Teil­nahme an diesem Treffen sowie an das Team der Dorf­schmiede um die Inhaber Sabine und Wolf­gang Gebert, bei wel­chen sich die Feu­er­wehrführungskräfte sicht­lich wohl fühlten, was sich aber auch auf Gegen­sei­tig­keit traf, da die Chefin selbst kurz vor Mit­ter­nacht noch zum Akkor­deon griff. Eine Bil­der­ga­lerie von diesem Treffen gibt es auf der Home­page, der Feu­er­wehr Möckmühl unter:

www.feuerwehr-moeckmuehl.de

Bild 1:

Einen sehr infor­ma­tiven Nach­mittag erlebten die Feu­er­wehr­kom­man­danten des Bezirks IV, beim diesjährigen Kame­rad­schafts­treffen in Hardt­hausen, wo die Besich­ti­gung des DLR Ver­suchs­zen­trums auf dem Pro­gramm stand.

Bild 2:

50 Jahre DLR Ver­suchs­zen­trum Standort Lam­polds­hausen. Hierüber gab es von Adolf Frank, ehe­ma­liger Mit­ar­beiter des DLR und zuständig für das neu­ge­schaf­fene Museum, viel zu berichten. (Fotos: Feu­er­wehr Möckmühl)