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Jahreshauptversammlung

Möckmühlvon Bernhard Vetter, Feuerwehr Möckmühl

69 Alar­mie­rungen - 5 Per­sonen aus lebens­be­droh­li­chen Lagen gerettet Auf ein ereig­nis­rei­ches Jahr blickte Feu­er­wehr­kom­man­dant Uwe Thoma im Rahmen der Haupt­ver­samm­lung der Feu­er­wehr Möckmühl zurück. Zwar waren mit 69 Einsätzen geringfügig weniger für die Wehr zu bewältigen als im Vor­jahr.

Die Zahl der Ein­satz­stunden stieg aber gleich­zeitig von 1.352 auf 1.485 Stunden an. 14 Brandfälle, 27 tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen und 28 Alarme, ausgelöst von Brand­mel­de­an­lagen waren zu bewältigen. Fünf Per­sonen konnten aus lebens­be­droh­li­chen Situa­tionen gerettet werden, in einem Fall kam aber jede Hilfe zu spät. Die ver­un­fallte Person konnte nur noch tot geborgen werden. Der Sach­schaden, der bei den Einsätzen ange­fallen war, lag über 500.000 Euro. Um diese Her­aus­for­de­rungen zu bewältigen leis­teten die Feu­er­wehr­angehörigen fast 4.000 Übungs­stunden, 66 Feu­er­wehr­angehörige besuchten die ver­schie­densten Lehrgänge und Semi­nare. Am stärksten gefor­dert war die Abtei­lung Möckmühl, bei der 64 Alar­mie­rungen ange­fallen sind. Aber auch die „klei­neren“ Abtei­lungen hatten ein ereig­nis­rei­ches Jahr hinter sich.

2 Einsätze hatte die Abtei­lung Bit­tel­bronn abzu­ar­beiten, wie Abtei­lungs­kom­man­dant Frank Bareiß berich­tete. Neben dem erfor­der­li­chen Übungs­pro­gramm war die Abtei­lung zusätzlich bei zahl­rei­chen Ver­an­stal­tungen betei­ligt und brachte sich so in das kom­mu­nale Leben ein.

In der Abtei­lung Korb war das Jubiläum „100 Jahre Feu­er­wehr“ der Höhepunkt des Jahres, zu dem viele Gäste in Korb begrüßt wurden. Abtei­lungs­kom­man­dant Wil­fried Willig berich­tete von 3 Einsätzen bei denen die Abtei­lung Korb gefor­dert war. Eine deut­liche Ver­bes­se­rung der Ein­satz­si­tua­tion ergibt sich für die Abtei­lung im Jahr 2015 durch die Ver­le­gung des bis­he­rigen Tanklöschfahr­zeuges der Abtei­lung Möckmühl nach Korb. Damit steht in Korb erst­mals ein was­serführendes Fahr­zeug zur Verfügung. Dadurch kann in Brandfällen, auch außerhalb der Reich­weite von Hydranten schnel­lere Hilfe geleistet werden.

Eber­hard Thierl, Abtei­lungs­kom­man­dant in Ruchsen, berich­tete voller Stolz von der neuen Feu­er­wehr­ga­rage, die im April ein­ge­weiht wurde. Mit viel Eigen­ar­beit wurde hier für die Feu­er­wehr eine adäquate Unter­brin­gung für die Wehr geschaffen. Zudem wurde in Ruchsen das stolze Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen der Wehr ent­spre­chend gefeiert.

Bei 20 Einsätzen waren die Züttlinger Kame­raden gefor­dert. Abtei­lungs­kom­man­dant Rudolf Essig infor­mierte darüber sowie über wei­tere Aktivitäten der Abtei­lung. Auch in Züttlingen konnte die räumliche Situa­tion ver­bes­sert werden. Im April wurde die neue Feu­er­wehr­ga­rage in Betrieb genommen.

226 Feu­er­wehr­angehörige ver­sehen in den fünf Abtei­lungen der Möckmühler Feu­er­wehr Ihren Dienst. 168 von ihnen gehören den Aktiven an. 13 Alters­ka­me­raden halten der Feu­er­wehr nach Jahr­zehnten aktivem Dienst wei­terhin die Treue, den Jah­resrückblick hierzu trug Alters­ob­mann Karl Acker­mann vor.

Eine wich­tige Grund­lage für eine schlagkräftige Wehr ist die Jugend­ar­beit. 45 Jungs und Mädchen werden in Möckmühl und Züttlingen in den Jugend­ab­tei­lungen auf den zukünftigen Feu­er­wehr­dienst vor­be­reitet. Die Jugend­warte Jes­sica Lang und Wil­fried Mühlbach berich­teten von den zahl­rei­chen Aktivitäten, mit denen die Jugend­li­chen an den Dienst in den Ein­satz­ab­tei­lungen her­angeführt werden.

Bürger­meister Ulrich Stammer freute sich über die durchweg posi­tiven Berichte aus den Abtei­lungen und bedankte sich im Namen von Stadt und Gemein­derat für die geleis­tete gute Arbeit „Ihre Frei­zeit für unsere Sicher­heit.“

Viel Lob, Dank und Aner­ken­nung für das Geleis­tete hatte auch Kreis­brand­meister Uwe Vogel für die Möckmühler Wehr in seinen Grußworten. Trotz über­vollem Ter­min­ka­lender sind Bürger­meister und Kreis­brand­meister jährliche Gäste bei der Haupt­ver­samm­lung der Feu­er­wehr.

Bild: Mit 120 Teil­neh­mern war die Haupt­ver­samm­lung wieder gut besucht. Bürger­meister, Gemeinderäte, Kreis­brand­meister, Ver­treter von DRK, DLRG sowie der Presse konnten zudem begrüßt werden.