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Integrierte Leitstelle: Markantes Gebäude und wegweisendes Projekt

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Joachim Friedl, HSt

Am 13. Dezember, 10 Uhr, ist es soweit. An diesem Dienstag wir nach 18-mona­tiger Bau­zeit die Inte­grierte Leit­stelle für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienste für den Stadt- und Land­kreis auf dem Gelände der Haupt­feu­er­wache Heil­bronn ein­ge­weiht. Ein Bild von dem mar­kanten Gebäude an der Char­lot­ten­straße, das an dieser Stelle einen wich­tigen städte­bau­li­chen Akzent setzen wird, machte sich jetzt der Gemein­derat im Rahmen der alljährli­chen Bau­stel­len­rund­fahrt.

Kosten

"Wir stehen kurz vor der Fer­tig­stel­lung", stimmte Johannes Straub auf das rich­tungs­wei­sende Pro­jekt ein. 4,25 Mil­lionen Euro werden nach den Worten des Pro­jekt­lei­ters hier ver­baut. Die Kosten tragen zu 50 Pro­zent das Deut­sche Rote Kreuz sowie zu je 25 Pro­zent die Stadt und der Land­kreis Heil­bronn. Von den Auf­wen­dungen fließen zwei Drittel in die Technik, ein Drittel in das Gebäude.

Ambi­ente

Der Neubau glie­dert sich in zwei Funk­ti­ons­be­reiche. Im Erd­ge­schoss befindet sich die nicht beheizte Fahr­zeug­halle mit zwölf Stellplätzen für Fahr­zeuge und Con­tainer der Feu­er­wehr. Über das im Süden ange­ord­nete Trep­pen­haus mit Aufzug das gesamte Gebäude ist bar­rie­re­frei wird das Ober­ge­schoss mit den Räumlich­keiten der Leit­stelle erschlossen. Hier sind im Westen Büroräume und der Sozi­al­be­reich ange­ordnet. Im Osten befinden sich der Führungs- und Leit­stel­len­be­triebs­raum mit dem dazugehörigen Tech­nik­trakt.

Bei dem Gebäude han­delt es sich um eine Stahl­be­ton­kon­struk­tion, die mit einem Wärmedämmver­bund­system ver­kleidet ist. In der Fahr­zeug­halle sind der Rohbau und die Ein­bauten sichtbar. Das Ober­ge­schoss ist für die Instal­la­tionen kom­plett mit einem auf­geständerten Boden und einer abgehängten Decke ausgerüstet. Sicht­beton- und weiße Putzflächen, ein dunkler Tep­pich­belag und Echt­holz­fur­nierflächen im Flur­be­reich geben den Räumlich­keiten ein gedie­genes Ambi­ente. Pla­nung und Ausführung des Pro­jekts liegen in Händen der Heil­bronner Archi­tekten Mattes, Seki­guchi und Partner.

Technik

Zusätzlich zur regulären Haus­technik wird in der Inte­grierten Leit­stelle ein hoher Tech­nik­an­teil vor­ge­halten. "Die zen­tralen Bereiche sind mehr­fach vor­handen", betont Johannes Straub. Instal­liert wurde auch ein neues Not­strom­ag­gregat. Das bei der Feu­er­wehr vor­han­dene Gerät hätte bei einem Strom­aus­fall nicht die erfor­der­liche Leis­tung gebracht.