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Inklusion praktisch gelebt

Untergruppenbachvon Klaus Bucksch, Feuerwehr Untergruppenbach

Inklu­sion heißt wörtlich über­setzt Zugehörig­keit, also das Gegen­teil von Aus­gren­zung.

Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behin­de­rung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeits­platz, im Wohn­viertel, in der Frei­zeit, dann ist das gelun­gene Inklu­sion.

Besu­cher des Hein­rieter Feu­er­wehr­festes erin­nern sich sicher an die Auf­tritte der Toll­house Gang, einer Band zu der sich einige musik­be­geis­terte Men­schen mit Behin­de­rung zusam­men­fanden. Das waren die ersten Begeg­nungen mit der der Hein­rieter Feu­er­wehr. Daraus ent­wi­ckelte sich ein loser, aber regelmäßiger Kon­takt. Inzwi­schen hat es schon ein wenig Tra­di­tion. Feu­er­wehr­ka­me­raden der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Hein­riet pflegen schon einige Jahre diesen Kon­takt, beruf­li­cher und pri­vater Natur, zu Men­schen mit Behin­de­rung, die in Ein­rich­tungen der Evan­ge­li­schen Stif­tung Lich­ten­s­tern leben.

Ein Höhepunkt dieser freund­schaft­li­chen Begeg­nung ist jedes Jahr ein Treffen im Feu­er­wehr­ma­gazin in Unter­hein­riet, ein­her­ge­hend mit einer ein­fa­chen Löschübung. Die Besu­cher aus Lich­ten­s­tern dürfen bei dieser Übung nicht nur Zuschauer sein, son­dern nach ihren Möglich­keiten mit­ma­chen. Man sieht, es macht allen Betei­ligten großen Spaß. Der abso­lute Höhepunkt ist natürlich die Fahrt mit dem Feu­er­wehr­auto. Bei einem gemein­samen Vesper im Anschluss kommt man nochmal ins Gespräch über die Übung und über die Auf­gaben der Feu­er­wehr.

Text & Bilder: Klaus Bucksch, FW Unter­grup­pen­bach