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Ich will Feuerwehrmann werden

Heilbronnvon Feuerwehr Heilbronn

Nicht nur der kleine Grisu, son­dern auch der 5-jährige Ben Specht möchte unbe­dingt Feu­er­wehr­mann werden. Mit etwas Unterstützung seines Vaters hatte sich Ben auf die Stel­len­aus­schrei­bung bei der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn schrift­lich beworben. Ein­drucks­volle Bewer­bungs­bilder sowie ein über­zeu­gender Text in dem er seinen bal­digen Ein­tritt in die Jugend­feu­er­wehr genauso wichtig wie seine Ein­schu­lung sieht zeigten, dass er es absolut ernst meint. Auch der Sport­test stelle für ihn keine wirk­liche Her­aus­for­de­rung dar. Schließlich ver­bringe er den größten Teil seiner Frei­zeit im Garten und meis­tert sämtliche größeren Stre­cken pro­blemlos mit dem Fahrrad. Gerne könne er auch seine Fähig­keiten in einem persönli­chen Vor­stel­lungs­gespräch unter Beweis stellen, schrieb er im letzten Satz seiner Bewer­bung.

Somit Anlass genug um Ben am letzten Frei­tag­nach­mittag zu einem vor­ge­zo­genen Ein­stel­lungs­test ein­zu­laden. Sechs unter­schied­liche Dis­zi­plinen war­teten auf den jungen Bewerber. Aber Ben hatte nicht zu viel ver­spro­chen. Weder das Bankdrücken, noch die Knie­beugen mit einem 4 kg schweren Medi­zin­ball berei­teten ihm Schwie­rig­keiten. Auch den Lösch­an­griff inklu­sive Per­so­nen­ret­tung meis­terte er mit Bravur. Seine Höhen­taug­lich­keit zeigte er ein­drucks­voll beim Abhängen einer Packung Gummibärchen an der Steck­leiter in ca. acht Meter Höhe.

Hätte Ben nicht das Ein­tritts­alter von mind. 18 Jahren einen Strich durch die Rech­nung gemacht, könnte er sofort mit seiner Aus­bil­dung beginnen. Aber was nicht ist kann ja noch werden.