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Hausnummer 112: Feuerwehr Ellbachtal weiht neues Domizil ein

Ellbachtalvon Steffan Maurhoff, HSt

Der Festakt am Frei­tag­abend für gela­dene Gäste am Frei­tag­abend war der Auf­takt für ein Wochen­ende zum Feiern und Schauen. Die vor knapp ein­ein­halb Jahren fusio­nierten Feu­er­wehren aus Ell­hofen und Leh­ren­steins­feld weihen als Feu­er­wehr Ell­bachtal nach nur einem Jahr Bau­zeit ihr neues Domizil an der Lan­des­straße L1102, zwi­schen beiden Gemeinden gelegen, ein.

Am Frei­tag­abend lobte als pro­mi­nenter Fest­redner Lan­des­brand­di­rektor Dr. Karsten Hom­rig­hausen das Werk und amüsierte sich über das gelun­gene Detail, dass das Feu­er­wehr­haus mit der Adresse „Haupt­straße 112“ sogar die pas­sende Haus­nummer hat – die euro­pa­weit gel­tende Not­ruf­nummer.

Hom­rig­hausen nannte die Archi­tektur des Baus modern und puris­tisch und sagte: „Hier schlägt das Herz der Feu­er­wehr Ell­bachtal.“

Bürger­meister Stein­bach: Leucht­turm­pro­jekt inter­kom­mu­naler Zusam­men­ar­beit

Als Vor­sit­zender des Feu­er­wehr­zweck­ver­bands Ell­bachtal bezeich­nete der Leh­ren­steins­felder Bürger­meister Björn Stein­bach das neue Feu­er­wehr­haus als „ein Leucht­turm­pro­jekt inter­kom­mu­naler Zusam­men­ar­beit“. Ist doch der Zusam­men­schluss der beiden Feu­er­wehren ein bis­lang ein­ma­liger Vor­gang im Land. Der vor­ge­ge­bene Kos­ten­rahmen sei nicht nur ein­ge­halten, son­dern deut­lich unter­schritten worden: Für das neue Feu­er­wehr­haus waren ursprünglich über vier Mil­lionen ange­setzt worden, tatsächlich lan­dete es samt Pla­nung, Außenan­lagen und Innen­ein­rich­tung bei knapp unter 3,7 Mil­lionen Euro.