QR-Code zur Seite

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Untereisesheim 2009

Untereisesheimvon Els Schöpe, Feuerwehr Untereisesheim

Zur diesjährigen Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Unter­ei­sesheim begrüßte der Kom­man­dant Steffen Götz die zahl­reich anwe­senden Kame­raden und Gäste.

Im ver­gan­genen Jahr erhöhte sich die Anzahl der Einsätze leicht von 12 auf 15. Dar­unter waren tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen wie Türöffnungen im Not­fall aber auch wieder Besei­ti­gungen von Ölspuren, die sich durch den ganzen Ort zogen.

Hinzu kamen ver­schie­dene Brand­einsätze, wobei der spek­takulärste ein Brand in einer Woh­nung in der Herzog-Magnus-Straße - Ecke Uhland­straße war. Bei diesem konnte aber durch das rasche Ein­greifen der Feu­er­wehren Unter­ei­sesheim und Neckar­sulm größerer Schaden ver­hin­dert werden.

Bei den Einsätzen tagsüber zeigte sich wieder die prekäre Situa­tion, in der sich die Frei­wil­ligen Feu­er­wehren heut­zu­tage befinden. Tagsüber sind zu wenig Kame­raden vor Ort, um schnell und effektiv han­deln zu können. Herr Götz appel­lierte in diesem Zusam­men­hang an die Gemeind­ver­wal­tung, die Mit­ar­beiter der Gemeinde für den Dienst in der Feu­er­wehr zu gewinnen.

Die 19 regulären Übungs­abende wurden von den zur­zeit 41 Aktiven grundsätzlich gut besucht. Kom­man­dant Götz for­derte die Kame­raden aber dazu auf, die Diensta­bende mehr als die eine im Monat gefor­derte zu nutzen, um die Grundabläufe eines Feu­er­wehr­ein­satzes, egal ob Brand oder tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung, in Fleisch und Blut über­gehen zu lassen. „Bei einem Ein­satz müssen die Stan­dard­hand­griffe auto­ma­ti­siert ablaufen.", so Herr Götz. „Nur so kann eine adäquate Hilfe an unseren Mitbürgern geleistet werden."

Ein beson­deres High­light war die außeror­dent­liche Übung für die Atem­schutzträger. Diese durften an einer überörtli­chen Heißaus­bil­dung in einem soge­nannten Brand-Con­tainer der Firma ENBW teil­nehmen.

Aber nicht nur die Mann­schaft muss trai­nieren, auch das Mate­rial muss regelmäßig gewartet und aus­ge­tauscht werden. Dazu wurde der alte „kleine" Anhänger durch einen größeren ersetzt. Dieser ver­schafft der Feu­er­wehr die Möglich­keit, ein neues System zum Trans­port von Mate­rial und Gerätschaften ein­zu­setzen.

Da das alte Schlauch­boot nicht mehr zu repa­rieren war, wurde es durch ein Boot mit Alu­mi­ni­um­rumpf ersetzt.

In diesem Jahr steht die Umstel­lung des ver­al­teten ana­logen auf das digi­tale Alarm­system an. Dazu werden im 4. Quartal 50 neue Funk­mel­de­empfänger beschafft.

Wie in jedem Jahr nahm die Feu­er­wehr auch Auf­gaben war, die nicht zu ihren eigent­li­chen Tätig­keiten gehören. Dazu zählen unter anderem der Aufbau des Mai­baumes und die Beglei­tung der beiden Ern­te­dank-Umzüge.

Aber auch der „Tag der offenen Tür" for­derte die Kame­raden und deren Fami­li­en­angehörige. Ein beson­derer Dank des Kom­man­danten galt des­halb den Ehe­frauen und Part­ne­rinnen, die durch ihren Ein­satz zum Gelingen dieser Ver­an­stal­tung bei­getragen haben.

Erfreu­lich ist, dass dieses Jahr 3 junge Kame­raden aus der Jugend­wehr in den aktiven Dienst über­nommen werden konnten. Da nächstes Jahr wei­tere 5 Jugend­liche über­nommen werden, wird die Jugend­wehr nur noch wenige Mit­glieder zählen. Der Jugend­wart Marcel Raab for­derte die Kame­raden zur aktiven Mit­glie­der­wer­bung auf, damit die per­so­nelle Stärke der Jugend­wehr und damit auch der aktiven Wehr in Zukunft gewährleistet werden kann.

Ein beson­deres Jubiläum konnten unsere Kame­raden Jörg Müßig, Thomas Bes­serer-Jop­pien und Dirk Die­rolf feiern. Sie sind seit 25 Jahren Mit­glied der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Unter­ei­sesheim. Fei­er­lich über­reichte Herr Bürgen­meister Bock den Jubi­laren eine vom Innen­mi­nister Rech unter­zeich­nete Urkunde sowie ein Ehren­ab­zei­chen.