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Hauptversammlung der Feuerwehr Möckmühl

Möckmühlvon Herbert Darilek

Einen fei­er­li­chen Rahmen bil­dete die Haupt­ver­samm­lung der Feu­er­wehr Möckmühl für die in diesem Jahr anste­henden Ehrungen.

Neben mehr als 100 Feu­er­wehr­angerhörigen bekun­deten die zahl­reich anwe­senden Möckmühler Orts­vor­steher und Stadträte sowie Ver­treter von DRK und DLRG mit ihrem Kommen die Ver­bun­den­heit zur Möckmühler Feu­er­wehr.

Mit dem Feu­er­wehr­eh­ren­zei­chen des Landes Baden-Württem­berg in Silber und der von Innen­mi­nister Heri­bert Rech unter­zeich­neten Ehren­ur­kunde wurden von Kreis­brand­meister Uwe Vogel, Bürger­meister Ulrich Stammer und Kom­man­dant Uwe Thoma drei ver­diente Feu­er­wehrmänner für 25jährigen Dienst in der Feu­er­wehr geehrt.

Bild 1 : Ober­feu­er­wehr­mann Michael Fritz trat am 1. November 1983 in die Abtei­lung Möckmühl ein. „Meine erste Übung war der Umzug von der dama­ligen Feu­er­wehr­un­ter­kunft im Möckmühler Bauhof in das im Waa­gerner Tal neu erbaute Feu­er­wehrgerätehaus", erin­nert sich Michael Fritz.

Es folgte die Feu­er­wehr­grund­aus­bil­dung, Lehrgänge zum Trupp­mann, Truppführer sowie die Aus­bil­dung zum Sprech­funker und Maschi­nisten. Mit Erfolg legte Michael Fritz die Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze und Silber sowie als Höhepunkt 1989 in Gold ab.

Neben seinem nor­malen Feu­er­wehr­dienst enga­giert er sich bis heute im Abtei­lungs- sowie im Gesamt­aus­schuss. Auch wenn er mitt­ler­weile beruf­lich nicht mehr in Möckmühl arbeitet und dadurch tagsüber nicht für Einsätze zur Verfügung steht, ist er in seiner Frei­zeit sowohl bei Übungen als auch den zahl­rei­chen Einsätzen immer für die Feu­er­wehr da.

Bild 2: Man­fred Hanser aus dem Möckmühler Orts­teil Bit­tel­bronn gehört der dor­tigen Abtei­lung bereits seit dem 1. Mai 1973 an. Oberlösch­meister Hanser unter­brach wegen Umzugs seinen Feu­er­wehr­dienst von 1985 bis 1996. Somit hatte er am 1. Sep­tember 2008 die für die Aus­zeich­nung erfor­der­li­chen 25 Jahre Dienst­zeit erreicht. Hanser legte mit Erfolg die Lehrgänge zum Grup­penführer sowie den Sprech­fun­ker­lehr­gang ab. Er errang die Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze und Silber, ist Mit­glied im Abtei­lungs­aus­schuss und über­nahm vor seinem Wegzug 1985 auch das Amt des stell­ver­tre­tenden Abtei­lungs­kom­man­danten.

Bild 3: Sieg­fried Krämer trat der Abtei­lung Ruchsen am 1. April 1983 bei. Er absol­vierte die Grund­aus­bil­dung sowie die Lehrgänge zum Trupp­mann, Truppführer und Maschi­nisten. Sein Dienst­grad: Ober­feu­er­wehr­mann.

Im Namen der Möckmühler Bevölke­rung dankte Bürger­meister Ulrich Stammer den Geehrten, aber auch den anderen Feu­er­wehr­angehörigen für ihren Dienst zum Wohl der All­ge­mein­heit. Für eine wir­kungs­volle Arbeit der Feu­er­wehr ist zum einen eine gute Aus­stat­tung erfor­der­lich, die von der Stadt auch zukünftig in allen fünf Teil­orten gemäß dem vom Gemein­derat ver­ab­schie­deten Feu­er­wehr­kon­zept zur Verfügung gestellt wird. „Ohne das Enga­ge­ment jedes Ein­zelnen in Ver­bin­dung mit einer guten Aus­bil­dung kann diese bei den oft­mals schwie­rigen Einsätzen aber nicht erfolg­reich ein­ge­setzt werden."

„Eine gute funk­tio­nie­rende Ein­heit, die etwas bewegt" bestätigte auch Kreis­brand­meister Uwe Vogel dem Möckmühler Kom­man­danten Uwe Thoma und lobte: „Sie und Ihre Truppe haben die Auf­gaben im ver­gan­genen Jahr gut gemeis­tert." Durch das Wachstum im Kreis, sowohl in den Gewer­be­ge­bieten als auch die Zunahme des Straßenver­kehrs erwartet Vogel eine Zunahme der Gefahren und damit stei­gende Anfor­de­rungen an die Feu­er­wehren in den nächsten Jahren.

Vor diesem Hin­ter­grund sieht auch Uwe Thoma die Her­aus­for­de­rungen für die Zukunft. Neben wei­teren Inves­ti­tionen, wie dem Anbau des Gerätehauses In Möckmühl, dem Gerätewagen Logistik und auch in die digi­tale Alar­mie­rung, steht für Thoma der Erhalt einer opti­malen Ein­satz­be­reit­schaft vor allem während des Tages ganz oben auf der Prioritäten­liste.Den Gemein­derat bat er auch zukünftig um dessen Unterstützung: „Die Feu­er­wehr ist für Ihre Stadt unter­wegs. Ehren­amt­lich Tag und Nacht, rund um die Uhr. Mit jedem Unfall- oder Brand­ein­satz werden die Angehörigen oft­mals bis zur äußersten Grenze mit Leid und Not belastet. Sie rennen Tag und Nacht von zu Hause weg, lassen alles liegen und stehen, müssen einiges Erleben und Ver­kraften, kommen schmutzig und belastet nach Hause und müssen dann trotzdem anschließend an ihrem Arbeits­platz voll da sein. Dies ist eine Leis­tung, welche nicht hoch genug hono­riert werden kann."

Bild­un­ter­schrift Bild 4 vlnr:

Kom­man­dant Uwe Thoma, Michael Fritz, Man­fred Hanser, Sieg­fried Krämer, Kreis­brand­meister Uwe Vogel, Bürger­meister Ulrich Stammer