QR-Code zur Seite

Großübung in der ehemaligen Rosentritt-Klinik

Bad Rappenauvon Feuerwehr Bad Rappenau

Mit dem momentan leer­ste­henden Kli­nikgebäude, war eine geeig­nete Räumlich­keit gefunden, um den Ernst­fall realitätsnah zu proben.

Ange­nommen wurde ein Brand in einem Pati­en­ten­zimmer im 4. Ober­ge­schoss, wodurch auch der gesamte Flur ver­raucht wurde.

Die Brand­mel­de­an­lage schlug an und löste fol­gende Ein­satz­mel­dung aus:

"Mel­deralarm Sali­nen­strasse 20 Bad Rap­penau".

Die alar­mierte Abtei­lung Bad Rap­penau rückte - wie in der Alarm- und Ausrücke­ord­nung fest­ge­legt - mit dem Löschzug an.

Erste Infor­ma­tionen erhielt der Ein­satz­leiter vor Ort durch den "Haus­meister" der Klinik, gespielt durch unseren Jugend­wart Martin Gram­lich.

Nachdem fest­stand, dass ins­ge­samt sechs Per­sonen im Gebäude ver­misst waren (davon vier Mit­glieder der Jugend­feu­er­wehr), ent­schied sich Ein­satz­leiter Michael Harrer dazu, den Orts­verein Bad Rap­penau des DRK zu alar­mieren.

Meh­rere Atem­schutz­trupps suchten die betrof­fene Etage nach den ver­missten Per­sonen ab.Die bren­nende Matratze im Brand­raum wurde vom Angriffs­trupp bei der Brandbekämpfung auf den Balkon befördert.

Zwei der Ver­missten wurden schnell von der Dreh­lei­ter­be­sat­zung gerettet und an das DRK überg­eben.

Nachdem auch die im Schrank ver­steckte und auf dem Flach­dach lie­gende Person gefunden wurde, sind alle Opfer vom DRK erfolg­reich ver­sorgt worden.

Als der Funk­spruch "Per­sonen gerettet, Feuer schwarz" kam, gab der Ein­satz­leiter den Befehl "Zum Abmarsch fertig".

Während der Übung wurde im Magazin eine Ver­pfle­gungs­stelle von fleißigen Hel­fern ein­ge­richtet, wo sich dann die Kame­raden bei einem "Vesper" stärken konnten.

Die Ver­ant­wort­li­chen von Feu­er­wehr und DRK zeigten sich bei der anschließenden "Manöver­kritik" zufrieden mit dem Übungs­ver­lauf.