QR-Code zur Seite

Goldene Momente bei den Feuerwehren Nordheim und Brackenheim

Nordheimvon Marcel Karger, Feuerwehr Nordheim

Am Samstag haben zwei gemein­same Gruppen der Feu­er­wehren Nord­heim und Bra­cken­heim in Bad Fried­richs­hall das gol­dene Leis­tungs­ab­zei­chen mit Erfolg abge­legt. Es war das erste Mal in der Geschichte der Feu­er­wehr Nord­heim, das man sich mit Kame­raden einer anderen Wehr zusam­men­ge­schlossen hat - nach den posi­tiven Erfah­rungen sicher­lich auch nicht das letzte Mal.

Weil es für das alte Löschgrup­pen­fahr­zeug das letzte Leis­tungs­ab­zei­chen war bekam es von der Mann­schaft einen Kranz mit dem Text "Für 30 Jahre treuen Dienst" ange­bracht. Damit war das an diesem Abnah­metag älteste Fahr­zeug der Blick­fang schlechthin. Nun wartet die nächste Leis­tungs­ab­zei­chen­gruppe bestehend aus unseren jungen Kame­raden auf das neue LF 10/6, um im nächsten Jahr bei Bronze anzu­fangen und mit dem neuen Fahr­zeug eine neue Erfolgs­ge­schichte zu starten…

Die Feu­er­wehr Nord­heim bedankt sich bei der Feu­er­wehr Bra­cken­heim für die super Zusam­men­ar­beit während dieses halben Übungs­jahres. Außerdem gebührt der Feu­er­wehr Clee­bronn ein herz­li­cher Dank für die Orga­ni­sa­tion der gemein­samen Feier von fünf Wehren (Bra­cken­heim, Clee­bronn, Nord­heim, Mas­sen­bach­hausen und Lein­garten) bzw. sieben erfolg­rei­chen Leis­tungs­ab­zei­chen­gruppen.

Die Gold­mann­schaft (Bild 1):vorne: Jens Schunke (Bra­cken­heim), Torsten Wehler (Nord­heim), Sven Aichele (N), Tobias Gaab (B)mitte: Sieg­bert Uzel­maier (N), Timo Pli­en­inger (N), Alex­ander Wei­land (N), Werner Döbler (B)hinten: Marcel Wein­stok (N), Fried­rich Kurz (N), Sebas­tian Alt (B), Thomas Schmid (N), Jes­sica Karger (N)

Das gol­dene Feu­er­wehr-Leis­tungs­ab­zei­chen:

Beim Leis­tungs­ab­zei­chen Baden-Württem­berg in Gold muss ein Lösch­an­griff, eine tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung sowie ein schrift­li­cher Test absol­viert werden.

Beim Lösch­an­griff wird ein Gara­gen­brand mit einer Per­so­nen­ret­tung geprüft. Wegen eines ver­rauchten Trep­pen­hauses muss die auf einem Balkon ste­hende Person mit einer trag­baren Leiter gerettet werden. Unter Atem­schutz wird zur Brand­stelle vor­ge­gangen - aber der Trupp muss fest­stellen, das in der Garage aus­ge­lau­fener Kraft­stoff brennt. Weil sich dieser Brand nicht mit dem mitgeführten Wasser löschen lässt wird ein Schaum­ein­satz vor­be­reitet und mit diesem das Feuer gelöscht.

Bei der tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung liegt bei Dun­kel­heit ein Baum auf einem Fahr­zeug - der Fahrer ist bewusstlos ein­ge­klemmt. Die Ein­satz­stelle muss zum fließenden Ver­kehr hin abge­si­chert werden. Wegen der Dun­kel­heit muss außerdem neben der Per­so­nen­ret­tung mit hydrau­li­schem Ret­tungsgerät ein Licht­mast auf­ge­stellt werden.

Beide Übungen müssen in einem engen Zeit­rahmen absol­viert werden. Eine Zeitüber­schrei­tung oder das Über­schreiten einer eng gesteckten Feh­ler­punk­te­grenze hat das Nicht­be­stehen zur Folge.