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Gemminger Kameraden erstürmen Skischanze

Gemmingenvon Jean-Battiste Ambros, Feuerwehr Gemmingen

Nachdem die Corona-Lage sport­liche Wettkämpfe wieder zulässt, konnte am 18. Sep­tember 2021 end­lich wieder „Red­Bull400“ in Titisee-Neu­stadt statt­finden. Mit dabei waren erneut Sascha Geiger, Stefan Weigel, Michel Jäger und Jean-Bat­tiste Ambros, die dadurch ihre bereits für letztes Jahr geplante Teil­nahme nach­holen konnten. Bei „Red­Bull400“ han­delt es sich um einen Ski­schanzen-Lauf auf der Hoch­first­schanze, welche 142 Meter hoch und am steilsten Punkt eine Stei­gung von 35 Grad auf­weist. Diese Schanze galt es nun bis zum Schan­zen­tisch zu erklimmen, was einer Lauf­strecke von etwa vier­hun­dert Metern gleich­kommt. Dabei nahmen die Kame­raden der Feu­er­wehr Gem­mingen nicht nur am Ein­zel­lauf, son­dern auch an der Fire­fighter-Staffel teil. Auf­grund der Corona-Pan­demie galten für Sportler und Zuschauer auf dem gesamten Gelände die 3G-Regeln, deren Ein­hal­tung streng über­wacht wurde. Wei­terhin wurde auf die gewohnte öffent­liche Essens­aus­gabe ver­zichtet und statt­dessen jedem Sportler ein abge­packtes Lunch­paket bereit­ge­stellt.

Los ging es also im Ein­zel­lauf für die vier Kame­raden. Hier konnten sich die Kame­raden sehens­wert gegen die Kon­kur­renz von 425 Teil­neh­mern behaupten: Jean-Bat­tiste Ambros (06:34 min, Platz 97), gefolgt von Stefan Weigel (07:15 min, Platz 173) und Michel Jäger (07:58 min, Platz 231). Sascha Geiger (09:50 min, Platz 341), kom­plet­tierte die Mann­schaft. Oben ange­kommen war allein der Aus­blick über den Hoch­schwarz­wald und Titisee-Neu­stadt Beloh­nung genug.

Noch erfolg­rei­cher schnitt das Team im fol­genden Staf­fel­lauf der Feu­er­wehren ab. Hierbei musste jeder Kamerad einen der vier Abschnitte unter Wei­ter­gabe eines Staf­fel­stabs bewältigen. Auf­grund des unter­schied­li­chen Gefälles sind die Abschnitte dabei unter­schied­lich anspruchs­voll. Zusätzlich musste der Lauf in Feu­er­wehr­schutz­hose und mit –schutz­helm absol­viert werden. Das Team der Feu­er­wehr Gem­mingen qua­li­fi­zierte sich für den Final­einzug und belegte dort mit 04:07 min unter sech­zehn Teil­neh­mern den siebten Rang. Darüber hinaus konnten neue Kon­takte zu Kame­raden anderer Feu­er­wehren geknüpft werden. Damit ging ein überaus erfolg­rei­cher Wett­kampf für die Gem­minger Feu­er­wehrmänner zu Ende, der auch vor­machte, wie Ver­an­stal­tungen in Pan­de­mie­zeiten erfolg­reich durchgeführt werden können.