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Gemeinsame Übung an der Markungsgrenze

Schwaigernvon Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Für einer gemein­samen Übung hatten sich die Feu­er­wehren aus Schwai­gern-Stadt und Lein­garten den Aus­sied­lerhof von Heinz Ebert in den Ler­chen­berghöfen aus­ge­sucht.

Bei der Übung wurde von der Annahme aus­ge­gangen, dass eine der Lager­hallen des Hofes in Brand steht. In der nur wenige Meter ent­fernten, par­allel ver­lau­fenden Halle, fanden zwei Arbeiter durch die starke Rauch­ent­wick­lung den Weg nach ins Freie nicht mehr.

Die Besat­zung des zuerst ein­tref­fenden HLF 20/16 aus Schwai­gern wurde vom Ein­satz­leiter Frank Hol­der­rieth mit der Suche nach den beiden ver­missten Arbei­tern beauf­tragt. Da sich diese Suche, trotz Ein­satz der Wärme­bild­ka­mera, schwie­riger als erwartet gestal­tete, wurde auch noch die Besat­zung des LF 8 zur Unterstützung her­an­ge­zogen.

Die kurz danach ein­ge­trof­fenen Fahr­zeuge aus Lein­garten über­nahmen daher die Brandbekämpfung. Vom TLF 16/25 wurde eine Rie­gel­stel­lung zwi­schen den beiden Hallen auf­ge­baut. Da im Bereich des Hofes nur ein Hydrant zur Verfügung steht, wurde mit dem LF 8 und dem Schlauch­wagen aus Schwai­gern sofort mit dem Aufbau einer unabhängigen Was­ser­ver­sor­gung vom nahen Mas­sen­bach begonnen. Beim ELW 1 wurde die Ein­satz­lei­tung auf­ge­baut.

Etwas Unruhe kam auf, als ein Atem­schutz­trupp aus Lein­garten aus der bren­nenden Halle plötzlich einen Notruf absetzte. Unverzüglich ging der Siche­rungs­trupp ins Gebäude und konnte die Kame­raden sicher ins Frei bringen.

Zwi­schen­zeit­lich war es auch den Atem­schutz­trupps gelungen, die beiden Ver­missten zu finden und ins Freie zu bringen.

Jetzt konnten sich alle Kräfte auf die Brandbekämpfung kon­zen­trieren. Neben einem großen Holz­lager musste auch die Tank­stelle des Betriebes abge­schirmt und somit eine Aus­brei­tung des Feuers ver­hin­dert werden.

Bei der abschließenden Bespre­chung äußerten sich Frank Hol­der­rieth und Lein­gar­tens stell­ver­tre­tender Kom­man­dant Rouven Leib­brand zufrieden mit der Übung. An der einen oder anderen Stelle wurde noch Ver­bes­se­rungs­po­ten­tial ent­deckt, das es auf­zu­ar­beiten gilt.

Mit einem gemein­samen Vesper im Schwai­gerner Feu­er­wehr­haus klang der Abend in gemütli­cher Runde aus.