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Gefahrgutübung im örtlichen Freibad

Bad Rappenauvon Manuel Günther, Feuerwehr Bad Rappenau

Am Freitag, den 21. April führte die Abtei­lung Bad Rap­penau eine Gefahrgutübung gemeinsam mit der Abtei­lung Bab­stadt durch. Das Sze­nario sah wie folgt aus:

Eine Chlor­gas­fla­sche des Frei­bads hatte ein Leck, wodurch eine erheb­liche Menge Chlorgas ausströmte. Im Freibad befanden sich keine Per­sonen mehr. Die Ein­satzkräfte wurden über Funk von Übungs­leiter Conrad Wagen­bach abge­rufen. Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau fuhr mit 5 Fahr­zeugen über den oberen Ein­gang des Frei­bades an die Ein­satz­stelle heran. Zwei Trupps rüsteten sich direkt nach dem Ein­treffen mit Hilfe der Besat­zung des Gerätewagen-Gefahrgut mit Che­mi­ka­li­en­schutzanzügen aus. Ein Trupp sollte das Leck besei­tigen, der andere Trupp diente als Siche­rungs­trupp. Während­dessen berei­teten die Kame­raden aus Bab­stadt den soge­nannten „Dekon­ta­mi­na­ti­ons­platz“ vor, wel­cher dazu dient, die aus dem Gefah­ren­be­reich zurückkeh­renden Ein­satzkräfte zu dekon­ta­mi­nieren, sowie die Schutzanzüge sicher zu ver­pa­cken. Die Besat­zung des Rüstwa­gens kümmerte sich um die Beleuch­tung der Ein­satz­stelle. Fiktiv ent­schieden sich die Führungskräfte dazu, den Kur­park zu eva­ku­ieren, da das aus­tre­tende Chlorgas sich in diese Rich­tung aus­brei­tete. Um den Bereich des Frei­bades wurde eine Absperr­grenze errichtet. Am Zugang zum Gefah­ren­be­reich bespra­chen die Führungskräfte ihr wei­teres Vor­gehen. Mit einem spe­zi­ellen Abdich­tungsset gelang es dem Trupp, das Leck zu schließen. Der Trupp führte noch Belüftungsmaßnahmen durch und konnte dann zur Dekon­ta­mi­na­tion.

Anschließend wurde das ganze Sze­nario noch einmal mit der gesamten Mann­schaft bespro­chen und durch­ge­gangen. Der Ablauf der Übung konnte durchweg positiv bewertet werden.

Wir bedanken uns beim Bäder­be­treiber Rapp­sodie für die tolle Übungsmöglich­keit.