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Für Hochwasser jetzt besser gerüstet

Schwaigernvon Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Schwai­gern ist mit der Beschaf­fung von spe­zi­ellen Hoch­was­ser­pumpen und Was­ser­saugern sowie Hoch­was­ser­sperren jetzt besser für Einsätze bei Was­serschäden ausgerüstet. Jede Abtei­lung erhielt einen ent­spre­chenden Was­ser­sauger und eine Abwas­ser­pumpe. Bei den Unwet­ter­einsätzen im ver­gan­genen Jahr hat sich immer wieder gezeigt, dass die der­zeit vor­handen Geräte bei stark ver­schmutztem Wasser sehr schnell an ihre Grenzen kommen.

Bei den Was­ser­saugern han­delt es sich um den AQUATIX der Firma Spech­ten­hauser der für grob ver­un­rei­nigtes Schmutz­wasser mit Schlamm, Steinen und sons­tigen Fest- und Schweb­stoffen mit einem Korn­durch­gang von bis zu 50mm aus­ge­legt ist. Damit ist ein ver­stop­fungs­freier Per­ma­nent­be­trieb gewährleistet, da das Gerät über eine auto­ma­ti­sche Behälter­ent­lee­rung verfügt. Die maxi­male Pump­leis­tung beträgt 400 l/min.

Die Abwas­ser­tauch­pumpen ATP 10 RL der Firma Mast sind eben­falls für einen ver­stop­fungs­freie Betrieb beim Hoch­was­ser­ein­satz zur Förde­rung von ungeklärtem Schmutz- und Abwasser mit lang­fa­se­rigen Schwebe- und Fest­stoffen bis 65 mm Korn­durch­lass aus­ge­legt. Die Förder­leis­tung liegt, je nach Förderhöhe bei bis zu 1.000 l/min.

Zusätzlich wurden noch zwei Abwas­ser­tauch­pumpen ATP 15 RL beschafft, die sich durch eine höhere Förder­leis­tung von bis zu 1.500 l/min aus­zeichnen. Die Pumpen sind bei den Abtei­lungen Schwai­gern und Stetten a.H. sta­tio­niert.

Selbst unter schwie­rigsten Bedin­gungen lassen sich die Lenoir Was­ser­sperren sekun­den­schnell auf­stellen und selbst reißendes Wasser stauen. Egal, ob Strasse oder Fluss­bett, die Was­ser­sperren lassen sich auf fast allen Untergründen ein­setzen. Nachdem die Was­ser­sperre am Ein­satzort aus­ge­rollt und mit­tels Steinen oder Roll­sandsäcken in Posi­tion gebracht wurde, über­nimmt die Kraft des Was­sers den Rest der Arbeit! Die in der Was­ser­sperre ein­ge­ar­bei­teten Kam­mern füllen sich sofort mit Wasser. Darauf hin richtet sich die Was­ser­sperre mit Hilfe des ange­brachten Schwim­mers auf.